Der jährliche Ausflug der Senioren des Bezirks Köln-West ging diesmal zum Baldeneysee in Essen. 157 Teilnehmer starteten am Dienstagvormittag, den 26. August 2014, mit erstklassigen Reisebussen im dunkelgrauen Nass von Köln und fuhren ins mittelgraue Nass von Essen.
Nachdem der liebe Gott die Ausflüge und Unternehmungen der Senioren in der vergangenen Zeit stets mit Sonne bedacht hatte, unterzog er seine Kinder diesmal einem „Dichtigkeitstest“: Wasser von oben und Wasser von unten! Aber mit Schirm, Charme, festem Schuhwerk und Regenjacken bewaffnet, stellten die Senioren sich der Herausforderung. Keiner der angemeldeten Ausflügler machte einen Rückzieher wegen des bisschen Regens!
Am Baldeneysee machte die Ausflugsgesellschaft erst einmal Mittagsrast in überdachter Gastronomie, wo sie von der Seniorenbeauftragten Ruth Zeiler willkommen geheißen wurden. Der „Neuzugang“ im Seniorenkreis, Bezirksapostel i.R. Armin Brinkmann, der die Gäste schon beim Eintreffen persönlich begrüßt hatte, sowie die Bischöfe i.R. Helmut Bör und Horst Krebs, nahmen mit ihren Ehefrauen als Überraschungsgäste an diesem Ausflug teil. Als neuer „Jungsenior“ gab Bezirksapostel. i.R. Brinkmann einen kurzen Bericht über seine Erfahrungen auf neuem Terrain. Bischof i.R. Krebs hieß die Senioren im „Ruhrpott“ willkommen und Bischof i.R. Bör freute sich, dass die strahlenden Seniorenherzen die Sonne gar nicht vermissen ließen. Nach den kleinen Ansprachen wurde das Mittagsmahl serviert. Die „Zuordnungsschwierigkeiten“ der schon im Voraus bestellten 157 Menüs waren nach einiger Zeit behoben und alle fanden ihre Abnehmer, so dass niemand hungrig blieb.
Da der Himmel weiter unaufhörlich Freudentränen vergoss, verzichteten die meisten auf den Verdauungsspaziergang und ließen sich von den Bussen zum Ausflugsboot fahren, mit dem eine zweistündige Rundfahrt geplant war. Um 15 Uhr hieß es „Leinen los“ und so schipperte ein einzelnes großes Boot randvoll fröhlich gesinnter Senioren über den Baldeneysee. Das Wasser war ruhig, kein hoher Wellengang, so bot es sich an, Zeit und Stimmung während der Seefahrt zusätzlich mit Kaffee und Kuchen zu versüßen. Die Ausflügler wurden bestens vorsorgt, waren allesamt gut gelaunt, in tiefe, wertvolle Gespräche versunken und über manches Wiedersehen so erfreut, dass sie vom sommerlichen Nass keine Notiz mehr nahmen. Zum Ende formierte sich ein kleiner Chor, der unter der „Dirigentschaft“ von Bernd Storz u.a. auch die NAK-Hymne frei darbot, was besonders vom „Schiffspersonal“ mit kräftigem Applaus bedacht wurde.
Fazit des Seniorenausflugs: Das Wetter machte keine Kapriolen- es regnete konstant Bindfäden. Es gab immer ein Dach über dem Kopf: im Bus, im Restaurant, auf dem Schiff oder unter dem Schirm. Der wichtigste Faktor bei diesem Ausflug: die Herzenssonne schien bei allen, ohne dass eine einzige Wolke sie trübte!
Ein wunderbarer Tag mit viel Freude und hohem Erinnerungspotential!
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