In der Gemeinde fand am Sonntagmorgen, den 15. Juni 2014, ein Gottesdienst mit Taufe für das jüngste Gemeindemitglied Levi Mbemba statt.
Vorsteher Ditmar Nolte hielt den Gottesdienst für die Gemeinde und Gäste unter dem Leitgedanken aus Eph. 1, 16-17:
„Ich gedenke euer in meinem Gebet, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.“
Gott als den Dreieinigen erkennen
In den ersten drei Glaubensartikeln unseres neuapostolischen Glaubensbekenntnisses bekunden wir unseren Glauben an die Dreieinigkeit Gottes.
Gott, als Vater (1. Glaubensartikel) ist der Schöpfer des Himmels und der Erde. Er hat alles um uns herum geschaffen; alles Gestirn zieht in göttlicher Ordnung seine Bahn. Und obwohl Gott für unsere Augen unsichtbar ist, bleibt er nicht im Verborgenen, sondern will jedem von uns nahe sein.
Darin offenbart sich Gott uns in seinem Sohn (2. Glaubensartikel). Durch Gottes „Menschwerden“ in Jesus Christus zeigt er uns, dass er um all unser Leid und unseren Kummer weiß und uns niemals verlassen würde. In Jesus ist Gott unser Fürsprecher, weil der weiß, wie es um uns Menschen bestellt ist.
Im Heiligen Geist schließlich (3.Glaubensartikel) richtet Gott sein Wort im Gottesdienst an unsere Seele und erweckt in uns, was uns auf unserem Lebensweg weiterbringt. Durch ihn hält uns Gott auf unserem aktuellen Glaubensstand. Der Heilige Geist Gottes ist das Unterpfand unseres Erbteils.
Einsicht und Umkehr
Priester Jürgen Rose wies in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass wir dem Heiligen Geist Gottes Raum zur Entfaltung in uns geben müssen, damit wir Glaubenslebnisse haben und dadurch die Nähe Gottes wahrnehmen. Indem wir Sensibilität im Umgang mit dem Heiligen Geist entwickeln, lernen wir seine Hinweise zu erkennen, und wenn wir uns auf Irrwegen befinden, führt uns seine Klarheit zurück auf den Weg der Nachfolge.
Taufsegen für Levi Mbemba
Zur Heiligen Wassertaufe erhielt Levi das Taufwort aus Psalm 37.5:
„ Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.“
Der kleine Täufling wurde auf den Armen seines Vaters in Begleitung seiner Mutter und den beiden „großen“ Schwestern zum Altar getragen. Der Vorsteher betonte in seiner Taufansprache, dass ein Kind immer ein Geschenk Gottes sei und dementsprechend als besonders wertvolle Gabe behandelt werden sollte. So wie gewissenhafte Eltern im natürlichen schon ihr Kind versorgen und mit allem lebensnotwendigem ausrüsten, so muss auch die Seele des Kindes um hegt und gepflegt werden. Die Eltern übernehmen mit der Taufe die Aufgabe, mit ihrem Kind zu beten, ihm in Gottes Sinn vorzuleben und es in den Gottesdienst zu tragen, damit seine geistige Entwicklung gefördert wird. Den Eltern wurde versichert, dass sie dabei nicht alleine sind, sondern dass die Gemeinde um sie steht, sie schützt und begleitet. So kann sich Levi auf dem Weg zur Eigenverantwortung entwickeln und wird Gott dann eines Tages auch selbst bewusst erleben.
Nach dem Gottesdienst feierte die Gemeinde Levis Taufe bei Kaffee und Kuchen und überreichte eine große „Geschenkbox“, in der die Gaben und Segenwünsche zur Taufe gesammelt worden waren!
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