„ Ich hab dich je und je geliebt, mit unaussprechlich großer Liebe, und wenn du mich auch oft betrübt, ich habe dennoch dich geliebt.“
So beginnt eines der Lieder von Gustav Mankel (1907-1987).
Gott, unser himmlischer Vater, liebt alle Menschen! Bedingungslos! Er liebt die Seele, die er jedem einzelnen gegeben hat und nicht das, was Lebensumstände, Schmerz, Kummer und Hass aus ihm gemacht haben. Das Handeln vieler Menschen auf dieser Welt hat anderen unglaubliches Leid zugefügt. Und ohne Gerechtigkeit wachsen Wut und Rachegedanken. Der Täter soll leiden für das, was er anderen angetan hat. Verurteilungen und Unversöhnlichkeit prägen nicht selten das weitere Leben. “Das werde ich nie vergeben“ - in diesem verbitterten Seelenzustand hat mancher Mensch die Erde verlassen und ist nun gefangen in der Finsternis seiner Seele, aus der er sich selbst nicht ohne Hilfe befreien kann. Die Hilfe, die er braucht, können wir bei Gott für ihn erflehen, damit Gott ihm den Weg zur Erlösung weisen kann. Vorraussetzung dazu ist allerdings, dass wir selbst in der vollen Vergebungsbereitschaft stehen, denn, wer etwas bei anderen verändern will, muss bei sich selber anfangen. Solange ich einem anderen Menschen nicht vergebe, wie böse Wort oder Tat auch waren, binde ich ihn an mich und bin somit selber auch nicht frei. Vergebung ist der einzig wahre Pfad zur Heilung für den, der vergibt. Jesus selbst hat uns in seiner schwersten Stunde am Kreuz vorgelebt, was wir im „Unser Vater“ beten: „ …und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern!“ Dies gilt in gleichem Maße für das Diesseits und das Jenseits. Aber hier auf Erden haben wir noch unseren irdischen Körper und somit nur hier die Möglichkeit, selbst zu dem zu gehen, der uns vielleicht in irgendeiner Form etwas getan hat, können mit unserem Mund sprechen oder auch andere persönlich um Verzeihung für unsere Schuld bitten. In der geistigen Welt kann die Seele das alles nicht mehr. Die Bezahlwährung in der Ewigkeit ist einzig und allein die Vergebung. Nur sie kann innere Verhärtung auflösen, Ketten sprengen und zur Freiheit der Seele führen. Und nur sie allein ist der einzige Weg zur Versöhnung mit Gott und zur Erlösung durch ihn.
Wegen Bauarbeiten ist unsere Kirche Köln-Nord die nächste Zeit geschlossen.
Die Gottesdienste finden in der Kirche Köln-Worringen, An den Kaulen 6, statt.
Der Gottesdienst für Entschlafene beginnt am Sonntag, den 3. März um 9.30 Uhr.
Jeder ist herzlich dazu eingeladen.
Die Kirche Köln-Worringen hat keinen barrierefreien Zugang!
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