Am Mittwoch, den 27. Juli 2011, waren zum Abendgottesdienst des Bischofs neben den Bezirksämtern auch die Vorsteher aus dem Bezirk Köln-West in seiner Begleitung.
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus dem Lukasevangelium 10, 41+42.
"Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden."
In seiner Predigt zeigte der Bischhof auf, daß es sowohl der Einstellung der Maria bedarf, die dem Gottessohn lauschend zu Füßen saß, als auch der von Marta, die sich um das leibliche Wohl aller Anwesenden kümmerte, damit in einer Gemeinde oder Gemeinschaft Harmonie und Zufriedenheit hervor geht.
Wichtig ist der Zeitpunkt! Wenn wir im Gottesdienst sind, um das Wort des Herrn zu hören (Sinnbild der Maria), dann sollten wir ausschließlich das auch tun! Die "organisatorischen" Arbeiten und Gedanken (Sinnbild der Marta), die ohne Zweifel notwendig und wichtig sind, haben ihren Zeitraum außerhalb. Jeder einzelne sollte beide Wesensseiten in sich tragen und zum richtigen Zeitraum zum Tragen bringen.
Der Chor umrahmte den Gottesdienst mit den Liedern:
"Wie Maria laß mich lauschen" CM 31 und
"Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren" JLB 93 .
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