Am Sonntag, 18. Juli 2010 führte Bischof Krebs die bisherigen Gemeinden Köln-Seeberg, Köln-Worringen und Pulheim zur neuen Gemeinde Köln-Nord am Standort Köln-Seeberg zusammen.
Nachdem der Bischof die Geschwister herzlich in der neuen Gemeinde begrüßt hatte, berichtete er ihnen von der Bedeutung des Regenbogens beim letzten Gottesdienst in Worringen und der Erklärung des Apostels hierzu Er wünschte allen Geschwistern, dass sie unter dem Bundeszeichen des göttlichen Segens den Weg in die neue Gemeinde antreten und dort ankommen würden. Besonders hob der Bischof hervor, wie wichtig auch ein neuer Name für eine neue Gemeinde sei, weil er nicht nur den Pulheimern und Worringern sondern auch den Seebergern deutlich mache, dass es sich wirklich um eine neue Gemeinde für alle handele.
Anschließend rief er alle Amtsträger der neuen Gemeinde Köln-Nord an den Altar und beauftragte den Vorsteher, Priester Ditmar Nolte, die Amtsträger der neuen Gemeinde vorzustellen.
Nach der Vorstellungsrunde und einem weiteren Chorvortrag ging der Bischof ein auf das für diesen Sonntag gegebene Bibelwort aus 1. Korinther 10, Verse 23 und 24: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.“ Ausgehend von den Zuständen in der Gemeinde Korinth, wo Menschen aus vieler Herren Länder zu einer Gemeinde gekommen waren und nun unterschiedliche Auffassungen aufeinander prasselten, machte er aufmerksam auf das Zauberwort „Einklang“, was für ein gedeihliches Miteinander unbedingte Voraussetzung sei. Das selbst gewählte Motto der Gemeinde Köln-Nord für das Zusammenwachsen „Gemeinsam zum Ziel“ mache deutlich, worum es wirklich gehe. Dazu passe auch der Vortrag des Chores „Eins im Geist und Streben“. So wie seinerzeit auch die Gläubigen in Korinth haben auch die Geschwister in Köln-Nord alle eine unterschiedliche Geschichte und ihre eigenen Vorstellungen. Das Verbindende ist also nicht irdische Herkunft oder persönlicher Stand, sondern das gemeinsame Glaubensziel: die Wiederkunft Christi! In einer wirklichen Gemeinde haben diese Unterschiede aber Platz und führen weder dazu, dass jemand ausgegrenzt oder in die Ecke gedrückt wird, noch das eine Disharmonie zurück bleibt. Das so der Bischof, sei für ihn das Markenzeichen einer lebendigen Gemeinde.
Nach dem Gottesdienst waren alle Geschwister noch zum Brunch eingeladen.
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