Der erste Gottesdienst im neuen Jahr wurde zu einem Festtag. Denn Bezirksapostel Rainer Storck besuchte die Gemeinde und spendete gleich mehrere Sakramente.
Der Predigt lag ein Bibelwort aus dem 1. Korinther 1, 5 – 7 zu Grunde: „…dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in allem Wort und in aller Erkenntnis. Denn die Predigt von Christus ist unter euch kräftig geworden, sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus.“
Gleich zu Beginn des Gottesdienstes machte der Bezirksapostel darauf aufmerksam, dass es sich nicht nur um den ersten Gottesdienst im Jahr 2019 handelte, sondern auch um den ersten Gemeindesonntag im neuen Jahr. Eingeführt im vergangenen Jahr, soll dieser erste Sonntag im Monat in besonderer Weise dazu dienen, den Reichtum der Gemeinden lebendig zu machen.
Im Anschluss ging Bezirksapostel Storck auf das Jahresmotto ein: Reich in Christus. Er erläuterte, dass Gnade, Güte und Geduld in Gottes Reich in großem Maße vorhanden sind und Gott das alles mit den Menschen teilen möchte. Deshalb habe er Jesus Christus aus seinem Reich herausgelöst und auf die Erde geschickt, um die Sünde zu besiegen. Denn diese verhindere, dass der Mensch in das Reich Gottes eingehen könne.
Im Lauf der Predigt erklärte der Bezirksapostel anhand biblischer Beispiele, wie sich der Reichtum in Christus auswirken kann. Die Fischer am See Genezareth erlebten einen reichhaltigen Fischfang, weil sie dem Rat Jesu vertraut hatten. Entgegen ihres Wissens und ihrer Erfahrung waren sie auf dessen Geheiß am Tag auf den See gefahren und hatten einen riesigen Fang gemacht. Das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden verdeutlichte: wer mit den Gaben, die er empfangen hat, handelt, kann Wachstum erleben. Der Bezirksapostel schlug damit auch den Bogen in unsere Zeit und stellte die Frage, ob wir unsere Gaben im Werk des Herrn einbringen. Dabei unterstrich er, dass die Gemeinden von ihrer Vielfalt leben und dass darin der Reichtum in Christus zum Ausdruck kommt.
Apostel Otten erwähnte in seinem Mitdienen, dass man rund um den Jahreswechsel so manche Anlagestrategie für das neue Jahr in der Zeitung finden konnte. Er empfahl im Hinblick auf das neue Jahr, den Blick auf die Verheißung hin auszurichten. Dann erkenne man, was wirklich wichtig ist im Leben und sehe nicht nur das, was die Welt einem für entscheidend verkaufen wolle.
Die Sakramente der Kirche
„Heute werden alle Sakramente gespendet, die die Kirche kennt und ich freue mich, dass ich dabei sein darf“, hatte Bezirksapostel Storck bereits am Beginn des Gottesdienstes gesagt. Zunächst empfing der kleine Henry die Heilige Wassertaufe und im Anschluss daran gemeinsam mit drei weiteren Kleinkindern auch die Heilige Versiegelung. Dann feierte die zahlreich in der Kirche versammelte Festgemeinde das Heilige Abendmahl. Aber auch die unsichtbare Gemeinde empfing in Form des Entschlafenen-Abendmahls an diesem Tag noch einen besonderen Segen.
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