Für den zweiten Gemeindesonntag des Jahres hatte sich der Bezirksälteste in der Gemeinde angekündigt. Am Ende des Gottesdienstes durften die Geschwister einmal einen Blick in die Herzen der Kinder werfen.
Seine ersten Gedanken richtete Dienstleiter Bernd Skoppek im Gottesdienst zum Gemeindesonntag am 3. Februar 2019 in Köln-Süd zuerst an die Kinder.
Seine Grundlage des Gottesdienstes bildete das Thema Trost unter dem Wort aus Lukas 7,12-13: "Als er (Jesus) aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr. Und da sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht!"
Der Bezirksvorsteher sensibilisierte die Erinnerung der Zwei- bis Vierzehnjährigen an solche Momente, in denen sie einen besonderen Zuspruch bräuchten – etwa, wenn es Streit unter Freunden oder in der Familie gebe oder Ärger in der Schule, weil es nicht so läuft wie sie es sich wünschten. Dann sei die Erinnerung an das Gute, das weiterhin da sei oder der konkrete Trost einer liebevollen Person - etwa der Mutter – unentbehrlich.
Anschließend lenkte er die Gemeinde auf den zentralen Gedanken des Gottesdienstes. "Quellen des Trostes gibt es viele", konstatierte Ältester Skoppek, "doch wahren Trost verspüren Gläubige in Jesu Zuwendung aus seiner Liebe zu den Menschen."
Er knüpfte die Verbindung zum Propheten Jesaja, der schon etwa 700 Jahre vor Christi Geburt Gottes Willen verkündet hatte: "Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."
Die Zuversicht stärkte er den Gottesdienstteilnehmern mit dem Gedanken "Jesus ist nahe" und empfahl ihnen, sich in allen Lebenslagen die Zusage Jesu Christi ins Gedächtnis zu rufen: "Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (MT 28,20)
Einen besonderen Fokus legte der Dienstleiter im Bezug zur Bibelstelle auf Jesu Unvoreingenommenheit. Der Witwe, die ihren einzigen Sohn und damit auch ihren sozialen Stand und finanzielles Auskommen verloren hatte, half Christus, ohne jedwede Vorbedingung. Seine Liebe galt ihr vorbehaltlos. Er fragte sie nicht einmal nach ihrem Glauben, sondern sah nur ihre Not. Er schenkte seine Zuwendung nicht allein durch tröstende Worte, sondern in der Tat: dem Verstorbenen schenkte er neues Leben und der Mutter neue Zukunftsperspektiven.
Der Bezirksleiter beendete den Predigtteil mit der Aufforderung, sich wie Jesus dem Nächsten zuzuwenden und eigene erfahrene Gnade weiterzugeben. Es gelte, Bedürftige wenn nötig zu trösten und nach den eigenen Möglichkeiten ganz praktisch beizustehen.
Der Schlussteil des Gottesdienstes gehörte nun wieder den Kindern. Zum Vortrag eines zuvor einstudierten Liedes “Wo ich gehe, wo ich stehe”, das begabte Kinderhände an Geige und Klavier begleiteten, präsentierten sie ihre Gedanken zum Thema des Gottesdienst: Fröhlich wedelten viele bunte Papierherzen, auf denen sie alles, was sie traurig stimmt und was sie tröstet, in Bildern und Stichworten auf die Herzen gebracht hatten.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
