Am Sonntag, den 10. März 2019 war die Kirche in Köln-Mitte zwar nicht zum Bersten gefüllt, denoch waren gut 3/4 der Sitzplätze belegt als Apostel Otten zum Altar ging.
Neben der Gemeinde Köln-Mitte waren noch die Gemeinden Köln-Nord, Dormagen und Bergheim eingeladen sowie alle Vorsteher des Bezirks Köln-West. Wegen der angespannten Parksituation in Ehrenfeld waren die Geschwister der Gemeinde Bergheim per Bus angereist. Außerdem wurde in diesem Gottesdienst noch 4 Kleinkindern durch den Apostel der Heilige Geist gespendet.
Zur Grundlage dieses Gottesdienstes diente ein Bibelwort aus Lukas 6 Vers 45: Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Bekenntnis zum Gottesdienst
Der Sonntag sei die Demonstration der Christen für Christus, so Apostel Otten. Wir bekennen uns durch den Besuch des Gottesdienstes äußerlich zu Christus. Hier sind wir immer willkommen bei Gott, egal ob alle unsere Werke in der Woche gelungen sind oder nicht. Entscheidend Gott gegenüber ist unsere Haltung zu ihm. Denkt man beispielweise an Petrus, so verbindet man das direkt mit festem Glauben. Jesus bezeichnete ihn auch als Fels der Kirche Christi. Bei Paulus erkennt man sogleich großartigen Werke des Eiferns für die Sache Christi. Apostel Otten rief die Gemeinde auf, auch Werke des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung zu tun.
Früchte des Gläubigen
An der Frucht die ein Baum oder Strauch hervorbringt erkennt man, um welche Art es sich handelt. An den Äußerungen zeigt sich zumeist das innere Wesen und die Einstellung des Menschen. Gutes im Sinne des Bibelwortes beschreibt immer das Göttliche im Wesen des Menschen. Durch die Gabe des Heiligen Geistes wurde ein "guter" Schatz in das Herz des Gläubigen gelegt. Das heißt aber nicht, das man dadurch fehlerlos wird.
In seinen Ausführungen beschrieb Apostel Otten einige Schätze und deren Früchte die es gilt hervorzubringen:
- die Erkenntnis in Jesus Christus, das er als Gottessohn auf diese Erden kam, für uns gelitten hat, gestorben und Auferstanden ist, gen Himmel fuhr und von dort wiederkommen wird. Das bringt die Frucht des Lobens und des Vertrauens Gott gegenüber zutage
- die Gottesfurcht und Ehrfurcht vor ihm, uns nach seinem Willen zu verhalten. Dadurch nehmen wir sein Wort ernst und sind dankbar
- die Aussicht auf eine grandiose Zukunft bei Gott. Das lässt uns im Gebet und im Umgang mit dem Nächsten mehr wachsen
- die Verheißung der Wiederkunft Christi bringt große Freude in unser Leben und in die Gemeinden
- die Liebe Gottes, die durch die Empfangnahme des Heiligen Geistes in uns wohnen soll, lässt uns die Haltung zum Nächsten immer wieder neu überdenken
Bezirksältester Bernd Skoppek und Priester Martin Moog (Köln-Süd) wurden noch zum Mitpredigen aufgefordert. Den gesamten Gottesdienst umrahmte der Gemeindechor, gebildet aus Sängerinnen und Sängern aus Köln-Mitte und Dormagen.
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