Palmsonntag, Abschied und Spendenbasar - Am Sonntag, den 10.4., erlebten die Geschwister in Köln-Süd nach zwei Jahren Pandemie mit etlichen Einschränkungen wieder einmal ein Hochfest der Gemeinschaft.
Als Grundlage für den Palmsonntagsgottesdienst diente ein Bibelwort aus Johannes 12, 23: "Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde."
In seiner Predigt ging Priester Martin Moog auf drei Punkte ein. Jesus sei als Friedefürst in diese Welt gekommen und nicht als Befreier Israels aus römischer Herrschaft. Mit seinem Frieden wolle er heute auch in unsere Herzen einziehen. Als erstes ging er nach seiner Ankunft in den Tempel und habe damit gezeigt, dass es ihm nicht um politische Herrschaft gegangen sei.
Dann räumte Jesus im Tempel ordentlich auf, machte damit sichtbar, worauf es wirklich ankomme. Das sei für uns Aufruf, in unserem Herzen nach dem Wertvollen zu schauen. Jesus machte durch die Tempelreinigung außerdem deutlich, dass es nicht länger notwendig sei, Opfer zum Tempel zu bringen, weil er sich selbst für alle opfern werde.
Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Lied der Kinder und der Gemeinde. Die Kinder hatten dazu Palmenzweige gebastelt, um an Jesu Einzug in Jerusalem zu erinnern. Im Refrain stimmte die Gemeinde jeweils mit ein. "Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna", lautete die Textzeile.
Danach wurde Familie Brinkmann verabschiedet. Nach vielen Jahren in der Gemeinde Köln-Süd sind sie in einen Nachbarbezirk gezogen.
Dann gab es im Foyer der Kirche den großen Spendenbasar. Dafür hatten die Geschwister Osterdekoration gebastelt, gebacken und gekocht. Das alles wurde jetzt verkauft und der Erlös an die Ukraine-Hilfe von NAK Caritativ gespendet. Insgesamt wurden für diesen Zweck 2600 Euro eingenommen.
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