Von der Gemeinde Köln-Worringen aus gingen im Jahre 1924 die „Weinbergsarbeiter“ in die umliegenden Orte unserer heutigen Gemeinde Dormagen, um dort Zeugnis vom wiederaufgerichteten Gnaden- und Apostelamt zu bringen.
Treu besuchten die Gläubigen oftmals die Gemeinde Köln-Worringen unter schwierigen Bedingungen, im Häuschen der Geschwister Kluth, Neusser Landstraße. Immerhin mussten 6 – 14 Kilometer Fußweg bei Wind und Wetter zurückgelegt werden, um die Hausandachten oder Chorstunden zu besuchen. Oftmals gingen die Geschwister singend den weiten Weg gemeinsam, um sich die Zeit ein wenig zu verkürzen.
Der Eifer zeigte schöne Erfolge. Schon bald besuchten die ersten Gäste die Gottesdienste und konnten nach kurzer Zeit das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfangen.
Ein Grund, dankbar zurückzublicken.
Nach dem Gottesdienst am 28.1.2024 erfolgte dazu ein kleiner Rückblick durch zwei Gemeindemitglieder, begleitet mit ein paar bildlichen Eindrücken.
Zum Gedenken an die damalige Zeit gab es im Foyer der Kirche Schmalzbrote, die Kinder konnten sich an Marmeladenbrote erfreuen.
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