Von Freitag, 15. bis Sonntag, 17. März reiste ein Teil der Gemeinde an die Mosel nach Reil. Nach Reil gab es schon insgesamt drei Gemeindefahrten. Anlass diesmal war insbesondere wieder der Besuch der in diesem Jahr stattfindenen Wintricher Passionsspiele.
36 Teilnehmer reisten individuell am Freitagnachmittag nach Reil. Dabei war die Gruppe auf drei Weingüter in unmittelbarer Nähe zueinander aufgeteilt. In dem Weingut, wo die meisten untergebracht waren, stand uns für den Freitagabend der Weinkeller zur Verfügung, wo alle ausreichend Platz fanden. Zunächst gab es Abendessen in Form eines tollen, aussergewöhnlichen, vielseitigen und leckeren Mitbringbuffets. Nachdem alle gut gestärkt und satt waren, durfte an der Mosel natürlich eine Weinprobe nicht fehlen und so klang der Abend aus.
Nach dem Frühstück am Samstag teilte sich die Gruppe. Die Einen fuhren mit einem Planwagen durch die Weinberge von Reil und genossen dabei erneut den Winzerwein. Die Anderen machten sich auf zu einem dreistündigen Spaziergang zur Marienburg und zurück. Nachdem jeder ein wenig verschnaufen konnte, gab es im Weinkeller Kaffee und selbstgebackenen Kuchen bevor nach Wintrich aufgebrochen wurde. Dort wurde vor der Vorstellung, die um 18 Uhr begann, in einem Weinhaus zu "Abend" gegessen.
Gemeinsam ging es vom Lokal aus zur Kirche St. Stephanus, in der die Passionsspiele in der Zeit von März bis Mai 2024 stattfinden. Sehr eindrucksvoll und authentisch wurde die Geschichte Jesu von Palmsonntag bis Ostern durch die Laienspieler dargestellt - umrahmt von einem mitreißendem Chor. Nach einer Spielzeit von mehr als 4 Stunden (mit zwei Pausen) ging es dann gegen 22.30 Uhr wieder Richtung Reil. Dort bestand dann noch Gelegenheit gemeinsam über das Erlebte zu sprechen.
Am Sonntagmorgen hieß es dann vor dem Frühstücken schon wieder Koffer packen. Im Anschluss ging es zum Gottesdienst nach Traben-Trabach. Dieser wurde von Bischof Pascal Strobel durchgeführt. Der Gottesdienst fasste das Erlebte des vorherigen Abends zusammen und vertiefte das Passionsgeschehen sehr wirkungsvoll. Nach dem Gottesdienst gab es dann noch ein Gruppenfoto der meisten Reiseteilnehmer mit dem Bischof und dem Vorsteher der Gemeinde Traben-Trabach. Weiter ging es dann nach Kröv zum letzten organisierten Top der Gemeindefahrt - zum Mittagessen. Anschließend hieß es Abschiednehmen und ein jeder machte sich auf dem Heimweg.
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