Viel Freude, Hoffnung und Vorbereitung wurden aufgebracht und so war es nun soweit, dass Lisa und Pascal am 27. Juli 2024, die standesamtliche Trauung war bereits geschehen, den Segen Gottes zu ihrer Trauung erhielten.
In seinem Mitdienen beschrieb Priester Sottek die Hochzeit als einen solch wichtigen Moment im Leben, an welchen man sich immer erinnern wird. So erhielt die Hochzeit durch fröhlichen (Blumen-) Schmuck, festliche Musik durch den Chor und das Instrumentalensemble sowie den Einsatz und die Freude der vielen Freunde, Verwandten und der Gemeinde ein einmaliges Gepräge zu diesem einmaligen Tag im Leben des Brautpaares.
Festlich begleitete das Instrumentalensemble den Einzug des Brautpaares mit dem Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy. In der Predigt nutzt der Dienstleiter, Gemeindevorsteher Priester Dominik Eger, den berühmten Beginn dieses Marsches als Symbol für die Bedeutung der Hochzeit als Fundament in der Gesellschaft. So startet der Marsch auf dem Grundton und baut sich von diesem von Takt zu Takt auf. Ein Zeichen für das Fundament der Liebe und des Glaubens in einer Zeit, in welcher vieles beweglich geworden ist, so Priester Eger.
Zu der Hochzeit verlas Priester Eger ein Bibelwort aus Prediger 3, 1.4.14 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.
Vorsteher Priester Eger erklärte, dass keine Willkür herrscht, sondern Gott die Dinge ordnet: Alles hat seine Zeit. Das ist eine Zusage an uns: Gott ist gegenwärtig. Bezugnehmend auf den Hochzeitssegen zeigt das, dass Gott seinen Segen schenkt, dass man alles gemeinsam meistern kann.
Zum gemeinsam Handeln im Segen Gottes zählen das Weinen, das Lachen, das Klagen und das Tanzen. So meistert man gemeinsam unterschiedliche Emotionen. Im Lachen und der Freude erkennt man das Gute in sich selbst und dem Anderen. Auch der Glaube ist etwas Fröhliches, er ist es, der einen trägt.
Im Klagen zeigen wir unsere Bedürfnisse, so ist unser Klagen nicht etwas für Gott, sondern für uns. Wenn wir gemeinsam mit Gott sprechen, wird er antworten.
Das Tanzen ist die besondere Verbindung des Brautpaares, es verbindet. Tanzen ist Gemeinschaft haben und man nutzt dabei seine Fröhlichkeit, um andere fröhlich zu machen. Ebenfalls muss man beim Tanzen aufeinander Acht haben, das ist in der Ehe besonders wichtig: Aufeinander Acht zu haben.
Ergänzend diente Priester Sottek mit und ermutigte, mit dem Segen Gottes etwas anzufangen: "Segen ist kein Selbstläufer. Segen muss entwickelt werden. Er ist wie eine Pflanze, genau wie sie, muss er gepflegt werden."
Anlässlich ihrer Grünen Hochzeit erhielt das Brautpaar aus der Hand des Vorsteher eine Traubibel und das Instrumentalensemble beschloss den Segen mit dem Lied „You raise me up“.
Für einen besonderen Abschluss des Gottesdienstes sorgten die Geschwister der Braut, indem diese, begleitet von der Orgel, das schottische Volkslied „Highland Cathedral“ (Im Rheinland auch als „Du bes die Stadt" bekannt) mit Saxophon und Cajon spielten und damit die Festgemeinde und das Brautpaar begeisterten.
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