Am 01. September feierte das Jubelpaar gemeinsam mit der Gemeinde zum Gemeindesonntag ihre Silberne Hochzeit. Zu diesem Anlass spendete Gemeindevorsteher Priester Eger den Segen zur Silbernen Hochzeit.
Zu Beginn des Gottesdienstes gab Priester Eger die Frage in die Gemeinde, ob wir uns über Besuch freuen würden? In den Reihen des Kirchenschiffes war ein Nicken zu vernehmen. So äußerten einige Kinder, dass man sich mitunter auch aufgrund von Geschenken auf Besuch freute. Priester Eger erklärte, dass Jesus immer mit Geschenken kommt, wenn er uns im Gottesdienst oder auch in jeder Lebenssituation besucht. Auf die Frage, welche Geschenke Jesus denn mitbringt, nannten die Kinder unter Anderem Begriffe wie „Glück“ oder „Segen“.
Während die Kinder in die Unterrichte gingen, spielte das Instrumentalensemble „Du heil’ger Wille“. Wie wichtig dieser Wille Gottes ist, zeigt sich immer dann, wenn wir mit ihm nicht übereinstimmen mögen, so Priester Eger, es ist nicht immer einfach dem Willen zu folgen, zu hören und dann auch umzusetzen.
Als Grundlage des Gottesdienste diente ein Wort aus dem 1. Buch Mose 3,8 Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten.
Auch Adam und Eva hatten Probleme dem Willen Gottes zu folgen, wie auch wir, versteckten diese sich als sie merkten, dass ihre Tat nicht in Ordnung war.
Von Mose bis vor Jesu Geburt hat sich Gott seinem Volk durch Propheten angenähert, mit Jesu Geburt tritt er selbst auf die Welt. Er besuchte sein Volk und ist wieder gegangen aber seine Nähe bleibt, er wendet sich auch heute wieder seiner Kirche zu. Priester Eger erläuterte, dass wir darum Ausschau halten sollen, auch spontan in unserem Alltag, da Gott weiß, wann er gebraucht wird. Und so bleibt auch unser Ziel: Die Wiederkunft Jesu.
Ergänzend diente Priesterin Ryll-Gerber mit. Sie erklärte, dass wir uns vor Gott nicht verstecken können und auch nichts vor ihm verstecken können, doch das müssen wir auch nicht, denn jede Sünde trennt von Gott, aber Gott trennt sich nicht vom Sünder. Allein können wir unsere Seele nicht aufräumen, aber mit Gott können wir es, deshalb wollen wir uns nicht vor ihm verstecken.
Vorbereitend auf das Heilige Abendmahl erläutert Vorsteher Priester Eger die besondere Situation im Abendmahl. Wir sind Gast, aber gleichzeitig besucht uns Gott. Gott ist Gastgeber und Gast zugleich.
Weiterführend erklärt er, dass es heute bei Kindergeburtstagen üblich sei, dass die Gäste ein Geschenk vom Gastgeber bekommen. Gottes Gastgeschenk ist das Heilige Abendmahl, in welchem wir seine Nähe erleben dürfen.
Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls spendete Gemeindevorsteher Priester Eger dem Jubelpaar den Segen zur Silbernen Hochzeit. Die Segenshandlung wurde musikalisch durch die Wunschlieder des Paares „Wo du hingehest“ und "You raise me up“ eingerahmt.
Anlässlich dieser Segensspendung gab der Gemeindevorsteher dem Jubelpaar ein Wort aus Rut 1,16 Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. mit auf den Weg.
Im Anschluss an den Gottesdienst bestand noch die Möglichkeit dem Jubelpaar zu gratulieren. Dazu überreichten auch die Kinder eine „Blumenwiese“ voller Wünsche. So kümmert sich das Paar zum einen um den Blumenschmuck wie auch um den Kirchengarten. In diesem Sinne wünschten die Kinder, dass der Garten der Ehe auch noch die nächsten 25 Jahre so weiter blühen möge.
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