Am 1. Dezember startete die Gemeinde Frechen mit dem Gottesdient zum ersten Advent in das neue Kirchenjahr. Der Gottesdienst wurde von einem vielfältigen Programm umrahmt.
Bereits beim Betreten des Kirchenschiffs konnten die Glaubensgeschwister die vorweihnachtliche Stimmung aufnehmen. Bei adventlichen Klängen des Instrumentalensembles konnte der Blick über den passend geschmückten Kirchenraum schweifen, wobei die Blumendeko mit der brennenden ersten Kerze am Altar sowie der von der Jugend geschmückte Weihnachtsbaum auffielen. Mit festlichen Tönen des Chores wurde eine kleine Aktion zum Gemeindesonntag eingeläutet.
An Hand eines Dialogs wurde aufgezeigt, was die Ankunft unseres Königs Christus bedeutet und wie wir uns auf seine Wiederkunft vorbereiten können. Aus der Liebe zu Christus entsteht ein „Ich liebe dich, Jesus“, welches im Chor der Gemeinde rhythmisch als „We love Jesus“ bezeugt wurde.
Den Gottesdienst zum 1. Advent hielt Gemeindevorsteher Priester Dominik Eger auf Grundlage von Sacharja 9, 9a "Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." Einleitend stellte Priester Eger die Frage, was wir von einem König erwarten würden? Woraufhin die Gemeinde Wünsche formulierte wie Frieden und Gerechtigkeit. Auf die Frage, wie wir uns denn auf einen König vorbereiten würden, antwortete Priester Eger: " Wie würden wir uns rausputzen und vorbereiten auf die Ankunft des Königs". Mit diesen Gedanken gingen die Kinder in die Unterrichte, begleitet vom Instrumentalensemble mit dem thematisch passenden Lied „Wie soll ich dich empfangen“.
Zu Beginn seiner Hauptpredigt stellte Priester Eger fest, wie schnell denn die Freude im Advent oft dahin sei. Die Hektik der Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest lenkt die Aufmerksamkeit auf Nebensächlichkeiten. Da fragt man sich schnell, wo man Ruhe findet? Doch bietet der Advent genau diese Möglichkeit, zu schauen, wo man im Leben aktuell steht. Diese Ruhe müssen wir uns nehmen und überlegen, welche Rolle Jesus in unserem Leben spielt, welchen Platz er im Herzen hat. Der Advent lädt dazu ein, das Leben anders zu gestalten - mit unserem König Christus.
Weitergehend ging Priester Eger auf das Palmsonntagsgeschehen ein. Daran können wir beobachten, wie schnell die Freude über den ankommenden König umschlagen kann. So sollen wir bewusst diese Freude beständig halten. Unser Jubel gegenüber dem ankommenden König soll beständig sein und in unserem Leben eine wichtige Rolle spielen.
Ergänzend diente Priesterin Ryll-Gerber mit und fragte die Glaubensgeschwister, ob sie bereit für den Ersten Advent waren. Wenn man noch nicht bereit ist, wird der Advent zu einer hektischen Zeit. Und so müssen wir überlegen, ob wir bereit sind, wenn der König kommt. Da Jesus ein gnädiger König ist, gibt er uns die Gnadenzeit, um uns für ihn zu entscheiden. Sie ergänzte, dass Jesus ein Licht auf die Welt gebracht hat. Wenn wir ihn in unser Leben nehmen, brennt dieses Licht weiter.
Im Anschluss an die Sündenvergebung, der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen, setzte der Gemeindechor den Schlusspunkt des Gottesdienstes. Festlich, mit dem Ausruf „Freut euch, der Herr ist nah!“.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand noch das traditionelle Café Frechen statt.
Die in einem gemeindeinternen adventlichen Bastelworkshop entstandenen kleinen Geschenke für die Gottesdienstbesucher wurden hierbei verteilt. Passend zum erhielt jeder einen Bleistift mit einem "Krönchen" und ein Lesezeichen mit der Aufschrift „Der König kommt!“.
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