Viele Freunde und Gäste waren gekommen, um gemeinsam die Geburt Christi zu feiern. Im festlichen Rahmen beging die Gemeinde Frechen den Weihnachtsgottesdienst und erlebte dabei die Vielfalt der Gemeinschaft.
Zum Einzug hielten die Amtsgaben Kerzen in der Hand. Vorsteher Priester Eger ging später auf die Bedeutung ein. So handele es sich um das „Friedenslicht aus Bethlehem“, welches jedes Jahr aus Bethlehem in die Welt getragen wird, neue Kerzen anzündet und immerfort brennt. Der Priester machte darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden in dieser Zeit sei. Doch würden wir es erst merken, wenn er fehlt.
Priester Eger leitet den Weihnachtsgottesdienst zu einem Wort aus dem Matthäusevangelium "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns." (Matthäus 1,23). Im Anschluss an das Verlesen des Bibelwortes las ein Kind der Gemeinde die Weihnachtsgeschichte.
Priester Eger erläuterte, welche Bedeutung Weihnachten haben sollte und welche es aktuell möglicherweise hätte. So dürfe Weihnachten nicht nur am Weihnachtsbaum entschieden werden. Da müssten die Christen sich fragen, was bleibt noch für die Seele übrig, zwischen den ganzen Keksen und Geschenken. Sei da noch Platz für Jesus in den Herzen und Familien? So sei Kernbotschaft von Weihnachten, dass Gott mit uns sei. Das könnte man auch im persönlichen Leben beobachten, wie Gott stets mit einem sei.
Wenn man beobachte, wie Gott einen begleite, könne man erkennen, dass er Hilfe ist, Ratgeber ist, immer ansprechbar ist und Türen öffnet. Bei ihm müsse man sich nie verstellen, so Priester Eger.
Weiterführend diente Diakon Wrhel mit und erläuterte, dass Weihnachten der Moment sei, in dem das Große im Kleinen erscheine. Heute hätte man häufig einen romantisierten Blick auf die Geburtssituation Jesu. Doch die Situation war menschenunwürdig. So erfuhren es auch die Hirten zuerst, obwohl sie Menschen waren, welche gesellschaftlich nicht hoch gestellt gewesen waren. Schon der Prophet Jesaja hätte prophezeit, dass das Licht in der Dunkelheit erscheinen müsse. Wenn man das Wirken Christi anschaue, dann siehe man, dass er sich vorallem jenen zugewandt hat, welche gesellschaftlich nicht hoch angesehen waren. Genau jenen hat er Licht gespendet. Resümierend erklärte Diakon Wrhel, dass, da Jesus für uns gelebt und gestorben sei, es nun an jedem sei, das Kleine im eigenen Herzen groß werden zu lassen.
Auf Anregung des Gemeindevorstehers beteten die Gemeindemitglieder das „Unser Vater“ Hand in Hand, um zu erleben, wie man in dieser großen Gemeinschaft, gemeinsam vor Gott tritt.
Den Gottesdienst abschließend sang die Festgemeinde das Weihnachtslied „O du fröhliche“. Nach dem Gottesdienst nutzte der Gemeindevorsteher einige Augenblicke, um einen kleinen Blick zurück ins Jahr 2024 zu werfen und allen aktiven Kräften in der Gemeinde zu danken, welche die Vielfalt der Gemeinde gestalten.
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