Am zweiten Sonntag im neuen Jahr konnten sie in der Frechen die Segensspendung zum Goldenen Hochzeitsjubiläum feiern, Im Beisein von Gemeinde, Familie und Freunden, konnte ein besonderer Gottesdienst erlebt werden.
Gemeindevorsteher Priester Eger hielt am 12. Januar 2025 den Gottesdienst über ein Bibelwort aus dem Johannesevangelium: "Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt. (Joh 1,18)".
Gott bietet Zuflucht
Im Anschluss an das Verlesen des Bibelwortes, sang der Gemeindechor „Herr, Herr du bist unsre Zuflucht“, auf dessen Textaussage Priester Eger in seinem Einstiegsgedanken einging. Er erläuterte, welche Bedeutung Zuflucht habe, so würde beispielsweise Kinder häufig Zuflucht bei ihren Eltern suchen. Irgendwann könnte sich dies umdrehen, sodass die Eltern bei den Kinder Zuflucht suchen. Eingehend auf das Jubelpaar konnte er dabei konstatieren, dass sie diese Zufluchtsmöglichkeit bereits in ihrem Leben erleben durften. Und daraus ergäbe sich auch die Gewissheit, dass für den Menschen immer Zuflucht bei Gott möglich sei.
Gott hat sich dem Menschen nie gezeigt
Eingehend auf das Bibelwort erläuterte Priester Eger, wie sich Gott dem Menschen offenbart hätte. So habe sich Gott der Vater, nie gezeigt. Er habe sich zwar beispielsweise Mose offenbart, doch auch nur dort wahrzunehmen als "Stilles Säuseln". Und dennoch habe das Volk Israel geglaubt, denn sie hätten in den Worten der Propheten das Wort Gottes erkannt.
Jesus als Bild Gottes
Weitergehend, erklärte Priester Eger, habe sich Gott schließlich in Jesus Christus offenbart. In Christus offenbare sich Gott wie er ist, als liebender Gott. So sei Jesus Christus, Gott der Sohn, auf der Erde erschienen, um Gott zu offenbaren als ein Gott, der dem Menschen auf Augenhöhe begegnet.
Ergänzend diente Priester Sottek mit, welcher das Jubelpaar bereits seit vielen Jahren begleitet. Er hob den kindlichen Glauben und das Vertrauen in Gott hervor, in welchem das Paar lebe. So könne man Gott erleben und spüren, wenn man ihn in sein Leben und in sein Herz lasse.
Nicht das Sehen ist Grundlage des Glaubens
Vorbereitend auf das Heilige Abendmahl ging Priester Eger auf das Thema ein, welches die Kinder in der, parallel zur Predigt stattfindenen, Sonntagsschule behandelt hatten: Die Heilung des Blinden in Jericho. So habe Jesus sich zu ihm hingewendet und festgestellt, dass der Glaube des Blinden ihm geholfen habe. Im Abendmahl könne auch heute erlebt werden, wie sich Christus sich in seiner Barmherzigkeit den Menschen zuwendet.
Segen zum 50. Ehejubiläum
Zur Spendung des Segens zur Goldenen Hochzeit gab Priester Eger den Geschwistern Haas ein besonde[res Wort auf ihren weiteren Weg mit: "[...]aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden." (Jes 40,31)
Im Anschluss an den Gottesdienst sang die Gemeinde, begleitet vom Instrumentalensemble und der Orgel, gemeinsam das bekannte Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“, Als Ausklang des Vormittags, bestand für alle Anwesenden die Möglichkeit, dem Jubelpaar zu gratulieren und bei einem kleinen Sektempfang des Jubelpaares Gemeinschaft zu pflegen.
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