Ein Fest der Freude für Familie, Freunde und Gemeinde.
Den Gottesdienst mit Spendung des Sakramentes der Heiligen Wassertaufe hielt Vorsteher Priester Eger am 30. März 2025 auf Grundlage eines Bibelwortes aus dem Markusevangelium 8,31: "Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen."
Bezugnehmend auf das Lied des Chores „Gib mir dein Herz“ erläuterte Priester Eger, dass Jesus nicht viel mehr vom Gläubigen bräuchte, als das Herz. Wenn man ihm sein Herz geben würde, könne man spüren, welche Kraft von Gott in das Herz hineinfließe. Die Taufe sei eine Erinnerung an die sichtbare und spürbare Liebe Gottes. Eine Taufe erinnere daran, dass Jesus für die Menschheit bis ans Äußerste gegangen und den Tod am Kreuz gestorben sei.
Weiterführend erklärte Priester Eger, dass Tod und Auferstehung Jesu Christi jeden Sonntag aufs Neue gefeiert würden. Die Auferstehung Christi sei der Grund, weshalb man in die Gottesdienste gehe. Die Auferstehung Christi zeige, dass Gott nie am Ende sei, er habe stets das letzte Wort.
Im Folgenden lenkte Priester Eger die Aufmerksamkeit der Gottesdienstteilnehmer auf die Sündhaftigkeit der Welt. So sei heute - wie damals zu Jesu Zeiten - Sündhaftigkeit "Normalität". Sünde sei jedoch Trennung von Gott und in diese Trennung trete Jesus und sterbe für die Sünden der Menschen.
Ergänzend diente Priester Sottek mit und hob besonders hervor, dass Kinder ein Geschenk Gottes seien und durch die Taufe ein enges Verhältnis zwischen dem Kind und Jesus Christus entstünde. So sei die Taufe der erste Schritt in der Nachfolge Christi.
Bevor Evangelist Bach auf die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahles vorbereitete, beendete das Instrumentalensemble und Sologesang mit dem Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ den Predigtteil.
Evangelist Bach griff den Gedanken vom Anfang des Gottesdienstes auf, "Gott sein Herz zu geben": Im Abendmahl würde sich Gott ganz besonders zu uns hinwenden und seine Liebe in unser Herz geben.
Im Anschluss an die Sündenvergebung, eingerahmt von musikalischen Beiträgen vom Chor „Kind, du bist uns anvertraut“ und dem Instrumentalensemble „Der Heiland sorgt für dich“, fand die Taufhandlung statt. Priester Eger betonte bei der Ansprache, dass Taufe die Liebe Gottes schenke und Linus lernen müsse, mit dieser Liebe umzugehen. Priester Eger sprach ganz besonders den Täufling selbst an und gab ihm ein Wort aus Psalm 16,11 mit auf den Weg: "Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich."
Im Anschluss an den Gottesdienst bestand die Möglichkeit, dem Täufling und seiner Familie zu gratulieren.
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