Am 21. September 2025, dem Weltfriedenstag der Vereinten Nationen, füllte sich das Haus der Evangelischen Kirche in der Kartäusergasse in der Kölner Altstadt mit Stimmen, Klängen und Gebeten aus vielen Religionen. Unter dem Motto „Den Schmerz und die Hoffnung teilen“ hatte der Rat der Religionen Köln eingeladen – und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Glaubensgemeinschaften folgten
Ein Abend der Begegnung
Nach der herzlichen Begrüßung durch Superintendent Dr. Bernhard Seiger, den Hausherrn des Abends, kamen Menschen ganz unterschiedlicher religiöser Traditionen zusammen. Auch die Stadt Köln war vertreten – durch Bürgermeisterin Brigitta von Bülow, die das Anliegen des Rates der Religionen unterstützte.
Zunächst standen die „Sätze des Schmerzes“ im Mittelpunkt: Vertreterinnen und Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, der Hindu-Gemeinde, der Liberalen Jüdischen Gemeinde, der DITIB, der Bahá’í-Gemeinde und der Neuapostolischen Kirche fanden Worte für Leid, Unfrieden und Verletzlichkeit, die unsere Welt bewegen. Anschließend sprachen sie – jede und jeder aus der eigenen Glaubenstradition heraus – die „Sätze des Gebets“.
Die Neuapostolische Kirche wurde durch Bezirksältesten Bernd Skoppek aus dem Bezirk Köln-West vertreten, der den Abend mit einem geistlichen Impuls und einem frei vorgetragenen Gebet bereicherte.
Musik, die verbindet
Zwischen den Worten verliehen Musik und Gesang dem Abend besondere Tiefe. Ein Männerchorensemble der Neuapostolischen Kirche trug zwei Chorsätze vor, und ein Pianist ergänzte das Programm mit zwei Musikstücken. Es waren Momente, in denen Stimmen und Klänge über Unterschiede hinweg ein gemeinsames Empfinden schufen.
Gemeinsam im Gebet
Am Ende sprachen alle Anwesenden das bekannte Gebet der Vereinten Nationen – ein Gebet, das den Wunsch nach einer Welt ohne Krieg, Hunger und Trennung eindringlich zum Ausdruck bringt. In der stillen Einigkeit dieses Augenblicks war spürbar: So verschieden die Glaubenswege auch sind, das gemeinsame Ziel ist der Friede.
Austausch bei Salzigem und Süßem
Nach dem offiziellen Teil blieben viele Gäste noch bei salzigen und süßen Leckereien zusammen. Es wurde gelacht, nachgefragt, erzählt – eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die erlebte Verbundenheit fortzuführen.
So setzte das Gebet der Religionen auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen: Frieden entsteht dort, wo Menschen den Mut haben, Schmerz zu teilen – und die Hoffnung nicht aufzugeben.
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