Der Erntedanktag 2025 in der Gemeinde Frechen bot Anlass für viel Dankbarbarkeit: Für die vielfältigen Gaben in der Gemeinde, die Kinder und Jugendlichen, irdische und geistige Gaben sowie zwei neue Gemeindemitglieder.
Für einige Gemeindemitglieder begann das Erntedankfest bereits im Vorfeld des Sonntags. Instrumentalisten und Chormitglieder bereiteten sich in Proben auf das besondere Ereignis vor, der Altar wurde am Vortag von den Jugendlichen der Gemeinde geschmückt sowie Giveaways vorbereitet, kleine Köstlichkeiten für das Buffet wurden in den heimischen Küchen liebevoll zubereitet.
Die Gemeindemitglieder erlebten noch vor dem Gottesdienstbeginn ein aktives Rollenspiel der Jugend, welches anhand des Bildes einer „Glaubenssuppe“ aufzeigte, welche Aspekte zum Glauben dazugehören. So bilde "Vertrauen" eine Basis, das "Salz" des Evangeliums ermuntere zum Handeln und "Dankbarkeit" bilde Grundlage des christlichen Zusammenlebens.
Wie auch die Predigt, wurde der Gottesdienst musikalisch ansprechend für Kinder gestaltet. Ein Instrumentalensemble spielte vor dem Gottesdienst und ein Solovortrag von Johann Crügers „Nun danket alle Gott“ bereitete die Gemeinde auf die Sündenvergebung vor. Der Gemeindechor hob in seinen Vorträgen die Gaben Gottes und die Gründe für Lob und Dank hervor. Die Kinder unterbrachen die Predigt mit einem Liedvortrag "Gott ist wie ein Regenbogen“, welcher mit Gesten untermalt wurde.
Als Grundlage für den Gottesdienst, welchen Gemeindevorsteher Priester Dominik Eger hielt, diente ein Wort aus dem Kolosserbrief „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ (Kol 3,17)
In seiner Predigt hob Priester Eger hervor, dass Dank nicht zu einer bedeutungslosen Routine, sondern eine Lebenseinstellung werden solle. So verändere praktizierter Dank unser Leben im Positiven. Er führte aus, welche Wege es gäbe, Dankbarkeit zu zeigen: Zu Menschen hinzugehen, mit ihnen einen Weg zu gehen, durch Taten zu danken und durch das Opfer.
In den vorangegangenen Wochen hat die Gemeinde Blätter gesammelt, auf denen Gemeindemitglieder notieren konnten, wofür sie dankbar sind. Aus diesen Blättern entstand ein „Dankesbaum“. Bezugnehmend zeigte Priester Eger, wofür man dankbar sein kann und für welche Gaben man auch innerhalb der Gemeinde dankbar ist.
Weitergehend diente Priesterin Ryll-Gerber mit. Anhand eines sogenannten Akrostichons, illustrierte sie, welche Facetten Dankbarkeit habe.
D – Danke sagen
A – Achtsam sein
N – Nichts ist selbstverständlich
K – Kochen unserer Glaubenssuppe
E – Erlebte Freude
Sie rief damit die Gottesdiensteilnehmer dazu auf, in ihren Taten Dankbarkeit zu zeigen.
Als Vorbereitung zur Buße und Abendmahl, diente Evangelist Bach mit. Dieser zeigte sprachlich auf, wie eng „Danke“ und „Gedanken“ verknüpft sind. So sei es Voraussetzung zur Dankbarkeit, sich Gedanken zu machen. Man müsse sich auch bewusst machen, dass man dankbar für die Erlösungstat Jesu ist und dies im Heiligen Abendmahl zelebriere.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten die Gottesdienstteilnehmer zwei neue Gemeindemitglieder kennenlernen und begrüßen, ehe beim Erntedank-Buffett weiter Gemeinschaft gepflegt werden konnte. In Anlehnung an das Rollenspiel und die Glaubenssuppe erhielten die Gemeindemitglieder von der Jugend kleine Gläschen mit Salz und Pfeffer als Giveaways.
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