Mirjam eine bedeutende Prophetin
Im Bezirkskindergottesdienst am 12. April stand Mirjam, die Schwester von Mose und Aaron, im Mittelpunkt. Anhand ihrer Geschichte aus dem Alten Testament entdeckten die Kinder auf anschauliche Weise, wie wichtig Mut, Verantwortung, Fürsorge, Liebe und Gemeinschaft sind.
Schon als junges Mädchen übernahm Mirjam Verantwortung und handelte klug und vorausschauend. Sie war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, betonte Priester und Gemeindevorsteher Bernd Herholz in seiner Ansprache. Mirjam begleitete ihren kleinen Bruder Mose, als dieser in einem Körbchen auf dem Nil ausgesetzt wurde. Mit Weitblick sorgte sie dafür, dass er am Leben blieb und eine Zukunft erhielt: Mose wurde von der Tochter des Pharaos entdeckt, versorgt und später am Königshof aufgenommen. Mirjams Handeln zeigt ihr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und ihre Liebe zu ihrem jüngsten Bruder – ihr Einsatz ebnete Mose den Weg zum Überleben.
Später begegnete uns Mirjam als Prophetin und starke Führungspersönlichkeit beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Gemeinsam mit Mose und Aaron begleitet sie das Volk durch das Schilfmeer. Nach der Rettung vor dem Heer des Pharaos stimmt Mirjam ein Loblied an – mit Musik, Tanz und Dankbarkeit gegenüber Gott. Auch die Kinder sangen und musizierten begeistert mit und spürten: Gott begleitet und hilft.
Passend dazu wurde als Leitwort des Kindergottesdienstes ein Bibelvers aus 2. Mose 15,20 gewählt:
„Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.“
Zur Geschichte gehört jedoch auch, dass Mirjam Mose kritisierte und anschließend schwer erkrankte. Mose betete daraufhin für seine große Schwester. Bemerkenswert war, dass das ganze Volk wartete bevor es in seiner Wüstenwanderung weiter zog, nämlich so lange, bis Mirjam wieder gesund war. Diese Erfahrung machte deutlich: In der Gemeinschaft zählt jede und jeder, niemand sollte zurückbleiben.
So wurde Mirjam im Kindergottesdienst als mutiges und glaubwürdiges Vorbild erfahrbar – als große Schwester, als Anführerin und als Mensch mit Stärken und Schwächen. Ihre Geschichte ermutigte die Kinder, Verantwortung zu übernehmen, füreinander einzustehen, auf den Anderen zu achten und gemeinsam unterwegs zu sein.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Kindergottesdienst verabschiedet. Ab Mai wechseln sie in das Team „Jugend“.
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