Zu einem Wochenende voller Gemeinschaftserleben trafen sich die Mitglieder der 3 Gemeinden Wolfach, Alpirsbach und Frechen am Pfingstwochenende vom 22. - 24. Mai 2026
Bewährte Tradition
Bereits im 12. Jahr besteht das freundschaftliche Band zwischen den 3 Gemeinden aus dem Rheinland bzw. dem Schwarzwald. Ursprünglich waren es 5 Gemeinden, die miteinander verbunden waren. Auf der einen Seite die Partnerschaft der Gemeinde Frechen zu Hornberg, auf der anderen Seite die Partnerschaft zwischen Hürth und Alpirsbach.
Nach der Fusion der Gemeinde Hornberg mit Wolfach, war für alle Beteiligten klar, dass die Gemeindepartnerschaft zwischen der Gemeinde Frechen und Wolfach in neuer Konstellation weitergeführt werden wird.
Die Sorge, dass nach der Schließung der Gemeinde Hürth, die parallel bestehende Partnerschaft mit der Gemeinde Alpirsbach beendet sein könnte, zerstreute sich ebenfalls sehr schnell, liegen die beiden Gemeinden im Schwarzwald gerade einmal 45 Minuten auseinander.
Wir machen weiter - dann halt ein wenig größer
Im Laufe des Freitags trudelten mehr als 30 Geschwister aus Frechen auf dem Steiglochhof oberhalb von Hornberg ein, der in diesem Jahr als "Hauptquartier" fungierte. Sie wurden dort herzlich willkommen geheißen. Nach einem Jahr gab es zwischen den Teilnehmenden sehr viel zu erzählen. Die liebevoll vorbereitete "Schwarzwälder Vesper" bot eine willkommene Stärkung nach teilweise außergewöhnlich langen Anfahrten durch den Pfingstreiseverkehr.
Erst weit nach Mitternacht kehrte wieder Ruhe ein in den Höhen des Schwarzwaldes.
Wanderung zum größten Stausee des Schwarzwaldes
Das Wasserwerk Kleine Kinzig bildete das Ziel der Wanderung, die am nächsten Morgen an einem Wanderparkplatz oberhalb von Schenkenzell begann. Nach einem steilen Aufstieg durch den Wald, hinauf auf den Staudamm, lauschten die Wanderer im Besucherzentrum des Wasserwerks den Erläuterungen rund um das Thema Wasserversorgung im Schwarzwald, ehe es durch einen Tunnel unter der Staumauer und der Wasseroberfläche in die Mitte des Sees, zu einem 75 Meter hohen Wasserentnahmeturm ging. Eine Wendeltreppe mit 351 Stufen galt es, zu bezwingen - 13 Stockwerke! Oben angekommen hatte man dann einen Rundumblick über die Wasseroberfläche. Nach erfolgtem Abstieg gab es einen EInblick in das eigentliche Wasserwerk, von dem aus die Wasseraufbereitung und -verteilung gesteuert wird. Der Rückweg erfolgte entlang des Bachlaufes durch farbenprächtig blühende Wiesen und Auenlandschaft zurück zum Ausgangspunkt..
Konzert aus Südafrika via Live-Stream
Zurück im Basis-Lager, dem Steiglochhof, hatten fleißige Hände eine Übertragungsmöglichkeit für das Pfingstkonzert aus Kapstadt vorbereitet. Dessen Verlauf etliche Reisende begeistert folgten, während in der Küche im Untergeschoss bereits die Vorbereitungen für den "kölschen Abend" starteten. Mit vereinten Kräften wurden Rievkoche und, Flönz und Röstzwiebeln gebraten und das Grillgut vorbereitet. Frisch vom Fass gezapftes Kölsch bot nach dem heißen und anstrengenden Wandertag, bei Temperturen jenseits der 30 Grad Celsius, eine gute Erfrischungsmöglichkeit.
Kultur am Abend
Was wäre ein kölscher Abend ohne entsprechende Musik. Damit diese aber nicht nur Hintergrundbeschallung darstellt, präsentierte Diakon Wrhel ein kleines improvisiertes "Kabarettprogramm", in dem einige Hintergrundinformationen über die Entstehung und Entwicklung der kölschen Musik humorvoll vermittelt wurde. Mittels ausgewählten musikalischen Kostproben gab es immer wieder die Gelegenheit die Musik live zu erleben und natürlich auch mitzusingen.
Pfingstgottesdienst in Alpirsbach
Den Pfingstgottesdienst mit Stammapostel Schneider bzw. Mutschler, der aus der Neuapostolischen Kirche in Capetown weltweit übertragen wurde, erlebte die besondere Gemeinde am Pfingstsonntag in der Kirche in Alpirsbach. Nach dem gemeinsamen Erleben dieses bedeutungsvollen Gottesdienstes waren alle zum gemeinsamen Mittagessen auf dem Kirchengrundstück eingeladen. Schwäbische Maultaschen, Spätzle mit Linsen und Saitenwürstchen bildeten hierbei die Basis, abgerundet durch ein obligatorisches Stück Schwarzwälder Kirschtorte.
Wir bedanken uns von Herzen bei den schwäbischen und badischen Gastgebern für dieses tolle Wochenende!!! Wir haben die intensiven Gespräche und liebevollen Momente des Miteinanders genossen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen, dann wieder bei uns in Frechen.
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