Alle Geschwister aus dem Bezirk Köln-West waren am Mittwoch, 16.9.2026, zu einem Bezirksgottesdienst nach Köln-Süd eingeladen. Gefeiert wurde er von dem Bezirksältesten Bernd Skoppek unter Mitwirkung des Bezirksevangelisten Werner Mantik.
Für die Geschwister, die nicht nach Köln-Süd kommen konnten, wurde der Gottesdienst auch per IPTV übertragen.
Der Bezirksälteste legte seiner Predigt das für diesen Wochentag vorgesehene Bibelwort aus Lukas 18, 40 und 41 zugrunde: „Jesus aber blieb stehen und befahl, ihn zu sich zu führen. Als er aber näherkam, fragte er ihn: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann.“
ZU Beginn des Gottesdienstes richtete der Bezirksälteste Worte des Dankes an alle Geistlichen im Bezirk, den Ruheständlern, die sich noch immer in vielfältiger Weise einbringen, an die Geschwister, die Dienste in der Kirche übernommen haben, und auch an die, die in der Stille ihre Aufgaben in den Gemeinden. Ohne diesen großartigen Einsatz vieler wäre Gemeinde nicht möglich. Bei allem Dank wollen wir aber auch nicht vergessen, dem dreieinigen Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist -zu danken, ihnen Ehre zu geben und das Lob, das ihnen gebührt.
Im Hinblick auf das vorgelesene Bibelwort wies der Bezirksälteste zunächst auf den Kontext hin, aus dem es entnommen ist. Es geht um die Heilung eines Blinden bei Jericho, die auch in den Evangelien nach Matthäus (Mt 20,29–34) und Markus (Mk 10,46–52). überliefert ist. Die Begegnung ereignet sich auf dem letzten Abschnitt des Weges nach Jerusalem – Jesus ist bereits auf dem Passionsweg. Blindheit ist in der Bibel nicht nur ein körperliches Leiden, sondern kann auch als ein Bild für fehlende Gotteserkenntnis und Gleichgültigkeit gegenüber dem Nächsten verstanden werden. Die Heilung der Blindheit gehört zu den messianischen Zeichen, die Jesus in Nazareth ankündigt (Lk 4,18).
In seinen weiteren Ausführungen zeigte er drei Stufen, die auch auf uns übertragbar sind:
- Der Blinde war beharrlich in seinem Rufen.
- Der Blinde hat sich klar geäu0ert
- 3. Der Blinde setzte seinen Glauben ein, und ihm wurde geholfen.
Wir sehen solches zunächst bei uns selbst in unserem Leben. Es trifft aber auch auf die wartende Brautgemeinde insgesamt zu. Vielleicht auch da die Frage, warum bist du noch nicht gekommen. Auch als Abendmahlsgemeinschaft soll das Rufen nach Gnade in uns stehen. Und durch Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl wird uns wahrhaft geholfen.
Bezirksevangelist Mantik machte deutlich, dass uns auch im Gottesdienst durch das Evangelium oft die Augen aufgehen und wir wieder klar sehen können. Das Evangelium ist unser Maßstab, an dem wir erkennen können, wo wir stehen.
Nach Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl beendete der Bezirksälteste den Bezirksgottesdienst mit Schlussgebet und Segen.
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