Aktuelles aus dem Bezirk

Bezirksapostel hielt Traugottesdienst in Köln-LindenthalSamstag, 13.03.2010

Köln-Lindenthal. Isabelle Polzin, Hürth und Henrik Lütgemeier, Paderborn empfingen am Samstag, 13. März 2010, aus der Hand des Bezirksapostels Brinkmann den Segen Gottes zu ihrem Ehebund.

 


Bezirksapostel Brinkmann stellte den Traugottesdienst unter das  Bibelwort 1. Korinther 16, Vers 14: „Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen!“ In seinen Ausführungen legte er den ersten Schwerpunkt auf den Wortteil „Alle eure Dinge“ und machte deutlich, dass dies alls Lebensbereiche umfasse und sowohl zeitlich als auch räumlich zu verstehen sei. Er erinnerte dabei an Römer 11, Vers 36 „Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.“

In seinem Predigtbeitragt forderte Apostel Otten, eingehend auf die Ausführungen des Bezirksapostels, dazu auf, Gottes Dinge zu unseren Dingen zu machen. Was Gott gibt oder zulässt, so der Apostel, soll unser Ding werden, aus dem wir persönlich etwas machen.

Im zweiten Teil seiner Ausführungen wandte sich der Bezirksapostel der im Bibelwort angesprochenen „Liebe“ zu. In der deutschen Sprache wird für die göttliche und menschliche Liebe das gleiche Wort verwendet. Das wird einerseits der göttlichen Liebe nicht gerecht, ist aber andererseits auch Ansporn, in die göttliche Liebe hinein zu wachsen. Liebe ist das Wesensmerkmal Gottes. In seinem Sohn ist sie personifiziert. Er hat seinen Hinweis: „Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde!“ vorgelebt. Durch Jesu Leben haben wir die Möglichkeit, die göttliche Liebe im menschlichen Leben zu betrachten. Jesu war

- jedem zugewandt
- an jedem interessiert
und hat
- mit jedem gesprochen
- den anderen in seiner Art respektiert

Das sind  Ausprägungen der göttlichen Liebe, die das menschliche Zusammenleben lebenswert machen.  Aber - so mahnte der Bezikrsapostel - der liebe Gott gibt immer nur das Saatgut, für die Frucht müssen wir selbst sorgen. Das Saatgut sei das Verliebtsein; daraus müsse eine tiefe innere Liebe als Frucht der Ehe in der Folgezeit wachsen.

Abschließend erinnerte der Bezirksapostel an das „Hohe Lied der Liebe“. In 13 Versen hat es der Apostel Paulus gezeichnet (Römer 13). Er empfahl dem Brautpaar aber auch allen Anwesenden, sich diesen Bibelabschnitt einmal sehr genau durchzulesen und dabei die Worte „Die Liebe“ jeweils durch das Wort „Ich“ zu ersetzen. Dann verinnerliche man diese wertvollen Hinweise und könne sie als Maßstab  in sein Leben übernehmen.

Nach der Segensspendung endete der Traugottesdienst mit einem Schlussgebet des Bezirksapostels.

 

Alfred Krempf,Köln