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Apostel Otten besucht Gemeinden im Rhein-Erft-KreisSamstag, 19.06.2010
Frechen. Am Donnerstag, 17. Juni 2010, besuchte Apostel Otten den Rhein-Erft-Kreis und hielt in der Frechener Kirche einen Abendgottesdienst.
Neben der Gemeinde Frechen waren dazu auch die Glaubensgeschwister aus den Gemeinden Kerpen-Balkhausen und Kerpen-Horrem sowie aus Köln-Weiden eingeladen. Letztere bilden mit der bisherigen Gemeinde Frechen eine neue Gemeinde, die ebenfalls als Frechen firmiert.
Unser Apostel besuchte die Gemeinde Frechen und wir waren wie auch die Geschwister aus Köln-Weiden und Kerpen-Balkhausen zu diesem Gottesdienst eingeladen.
Als Grundlage seiner Predigt verwendete Apostel Otten Jesaja 62, Vers 1: "Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel." Vor der Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Apostel Herrn Klaus Steinke aus der Gemeinde Kerpen-Horrem das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
In seiner Predigt griff der Apostel das zeitliche Umfeld auf, in dem Jesaja diese Zusage Gottes verheißen hatte. Es war eine schwierige Zeit, als die Israeliten aus dem babylonischen Exil in ihre Heimat zurückkehrten. Der Aufbau der zerstörten Städte und des Heiligtums gestaltete sich sehr schwierig, und in machen Herzen wurde die Frage laut: Hat Gott uns denn vergessen? Genau in diese Situation rief Jesaja den Israeliten zu, dass Gott sein Volk sehr wohl im Auge habe und nicht innehalten würde, bis alles vollendet wäre.
Dieses Bild übertrug der Apostel in die heutige Zeit, wo auch viele Glaubensgeschwister in schwierigen Verhältnissen leben. Da kann auch schon einmal der Gedanke aufkommen, ob Gott mich vergessen hat. Aber da – so der Apostel – stehe die Zusage Gottes auch heute: ER wird nicht schweigen und nicht innehalten bis er uns an unser Glaubensziel gebracht hat.
Priester Markus Adam, Vorsteher der Gemeinde Kerpen-Balkhausen, wurde von Apostel Otten noch zur Wortverkündung an den Altar gerufen.
Text: Alfred Krempf, Fotos: Stephan Knop

