Am diesjährigen Palmsonntag, der früher Tag der Konfirmation war, trafen sich die 25- und 50-Jahrs-Konfirmationsjubilare zu einem Gottesdienst mit Bezirksältesten Skoppek in der Gemeinde Kerpen. Grundlage für diesen Gottesdienst war ein Wort aus Matthäus 21, Vers 10: „Wer ist der?“
Schon durch den Chorgesang wurde die Athmosphäre der Freude und Dankbarkeit unserer Jubilare erkennbar, welche sich auch in den vielen Gesprächen bei einem Snack nach dem Gottesdienst wiederspiegelte.
Dankbarkeit ist ein Schlüsselelement
Im Gottesdienste stellte Bezirksälteste Skoppek verschiedene Ebenen der Dankbarkeit unserer Jubilare in den Vordergrund :
- Die Dankbarkeit darüber, das Geschenk der Gnade Gottes erhalten zu haben.
- Die Dankbarkeit darüber, dass der Konfirmationssegen kein einmaliger Akt war, sondern ein Grundstein für die Entwicklung zu dem, wer wir heute sind, ist.
- Die Dankbarkeit darüber, das Versprechen aus dem Konfirmationsgelübde mit Gottes Hilfe gehalten zu haben.
- Die Dankbarkeit darüber, Gott bis heute treu zu sein.
Auch der Vorsteher der Gemeinde Kerpen, Evangelist Frank Bredemeier, ging auf diese jahrelange Treue ein und beschrieb anhand historischer Daten aus dem Jahr 1965 und mit Bezug zum Textwort des damaligen Konfirmationsgottesdienstes, dass die Jubilare über die Jahrzehnte hinaus auf ihre Wertsachen aufgepasst haben und sich die Krone bewahrt haben.
Trotz der Schwierigkeiten, die das Leben mit sich bringt, sind die Jubilare nicht nur einer kurzzeitigen Begeisterung für Gott verfallen, sondern bis heute treu geblieben.
Palmsonntag
Der Palmsonntag dient dem Gedenken des Einzugs Jesu nach Jerusalem, welcher den Weg zu seinem Opfer am Kreuz, der Auferstehung und Himmelfahrt einleitete, so Bezirlkältester Skoppek in seinen gedanken zum Textwort.
An diesem Tag waren viele Menschen in Jerusalem versammelt. Jedoch hatten sie unterschiedliche Vorstellungen von Gott und haben den Mann auf dem Esel nicht unbedingt als Gott erkannt. Evangelist Bredemeier zeigte auf, dass auch wir heute oftmals andere Vorstellungen davon haben, wie Gott sich offenbaren und helfen soll. Es gehe darum, Gott zu erkennen.
Das Wort Gottes zu erfassen ist einfach !
Ältester Skoppek erwähnte noch einen Gedanken des Stammapostel dazu: „Dabei ist alles so einfach!“
Jeder kann das Wort Gottes mit Herz und Seele erfassen. Der Älteste fragt die Gemeinde gezielt: „Wer ist Jesus in deinem Leben?“
- Der, der dich liebt.
- Der, der dir nah ist.
- Und der, der dich zum Ziel führt !
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