Ein ganz besonderer Abendgottesdienst fand für die Gemeinde Köln Nord sowie für die eingeladene Gemeinde Dormagen am Mittwoch, 13. Juli 2016, statt. Apostel Otten besuchte die Gemeinde und neben der Freude auf den Gottesdienst wurden zahlreiche personelle Veränderungen für die Gemeinden erwartet.
Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus Lukas 17,6 zugrunde: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.
Glaube der lebt
Unser Glaube ist in den Glaubensbekenntnissen definiert. Wir glauben an Gott, Jesus Christus, den Heiligen Geist, die Apostel und Sakramente, sowie an die Wiederkunft Jesu Christi, um nur einige kurz zu nennen. Doch was bedeutet glauben? Glauben muss lebendig sein und von innen heraus kommen. Dies bedeutet auch, dass man sich auf den Glauben einlassen muss. Wenn wir unser Leben nach dem Glauben einrichten, dann setzen wir andere Prioritäten. Das hat Konsequenzen für unser gesamtes Leben.
Der Glaube an das ewige Leben
Vertrauen und verlassen wir uns hier auf unseren Gott? Abraham und seiner Frau wurde von Gott verheißen, dass Sie einen Sohn bekommen würden. Trotz des hohen Alters und weiteren 25 Jahren, bis sich diese Verheißung erfüllt hatte, glaubten sie Gott und vertrauten auf ihn. Uns wurde das ewige Leben verheißen und wir können dieses Ziel erreichen.
Der Glaube kann Berge versetzen
Berge werden oft mit Sorgen verglichen. Wir können diese Berge durch unseren Glauben versetzen. Weil wir durch unseren Glauben an das ewige Leben eine andere Perspektive einnehmen, verschiebt sich die Präsenz der Sorgen. Sie werden immer kleiner und lösen sich, gemessen am ewigen Leben, auf. Was können solche Berge sein? Vielleicht die menschliche Unvollkommenheit der Amtsträger oder Predigten. Auch das Vergeben könnte ein Berg sein, vor dem man steht. Unser Glaube, dass Gott auch den liebt, dem wir vergeben möchten, kann uns helfen, diesen Berg zu versetzen.
Der Glaube, der bekennt
So wie es unmöglich zu sein scheint, einen Maulbeerbaum ins Meer zu versetzen, so kann es uns manchmal unmöglich erscheinen, das Evangelium zu verbreiten. Wir haben eventuell bedenken, dass die Welt heute zu individuell ist und kein Interesse mehr am Glaube besteht. Aber Gott kann es möglich machen. Deshalb bekennen wir unseren Glauben und verkünden denen, die suchend sind, die frohe Botschaft des ewigen Lebens.
Bischof Rainer Sommer ging auf Glaubenserlebnisse ein. Er stellte heraus, dass der Glaube die Macht ist, die über das natürliche hinausgeht. Häufig sind wir aber so rational geprägt, dass wir dies nicht mehr wahrnehmen. Aber Hebräer 11 macht deutlich: Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. Es ist eine Gnade, Glauben zu können.
Nach dem Gottesdienst erfolgte die in Ruhesetzung des Vorstehers der Gemeinde Köln-Nord, Ditmar Nolte und des Priesters Günter Lottner. Apostel Otten dankte beiden, die immer mit ganzen Herzen gearbeitet haben. Als Vorsteher liebte Dieter Nolte die Gemeinde und die Gemeinde liebte ihn. Priester Lottner hatte immer den Blick auf die Kranken, Senioren und für die richtigen Bilder als Gemeindefotograf. Als Nachfolger wurde Priester Hagen Weyand als Vorsteher beauftragt. Siegfried Mantik als Diakon für die Gemeinde bestätigt.
Für die Gemeinde Dormagen beauftragte Apostel Otten Priester Simon Schmid als neuen Vorsteher. Hirte Uwe Schneider, der diese Aufgabe bisher ausgefüllt hatte, wurde für die Gemeinde Köln-Süd bestätigt und wird den dortigen Vorsteher unterstützen. Weiterhin wurden David Otten und Marco Irrgang als Diakone für Köln-Süd bestätigt.
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