Am Mittwoch, den 26. September diente Apostel Jeannot Leibfried aus Frankreich in Köln-Süd. Zusätzlich eingeladen war die Gemeinde Köln-Mitte und die Jugendlichen und Jugendbetreuer aus dem Bezirk Köln-West.
Mitgebracht hat der Apostel ein Bibelwort aus einem Gottesdienst des Stammapostels, das im 1. Mose 12, 1-2 steht:
„Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.“
Abraham, sagt der Apostel, wusste damals nichts von dem Land, in das er kommen würde. Aber er ist Gottes Rat gefolgt und hat sich aufgemacht. Zunächst begegneten ihm viele Widrigkeiten. Als Abraham in dem Land ankam, herrschte dort gerade eine Hungersnot. Und seine Frau Sara konnte viele Jahre lang keine Kinder bekommen. Nach der Erfüllung der Verheißung sah es lange Zeit nicht aus. Aber trotz dieser äußerlichen zunächst misslichen Lage, stand Gott zu seinem Wort. Abraham hatte letztendlich viele Nachkommen. Aus seiner Familie ging auch Jesus Christus hervor. Dieser wiederum hat ein großes Volk um sich gesammelt, das der Gläubigen. Spätestens da hatte sich Gottes Verheißung „ich will dich zu einem großen Volk machen“ erfüllt. Der Apostel überträgt die Geschichte Abrahams in unsere Zeit: Auch wir sollen in ein anderes Land geführt werden und auch die Umstände, in dir wir kommen, sind oftmals widrig. Aber Jesus ruft uns immer wieder zu: durch mich habt ihr das ewige Leben. Als Isaak von seinem Vater auf den Berg geführt wurde, musste er Geduld haben, bis klar war, dass er kein Opfer sein wird, sagt der Apostel und ermutigt die Geschwister: „Manchmal haben wir auch das Gefühl, ein Opfer zu sein. Aber unsere Geschichte ist noch nicht zu Ende.“
Bischof Sommer ist an diesem Abend ebenfalls in Köln-Süd und zieht in seinem Dienen einen Vergleich zwischen den Geschwistern und Abraham. Wie wir, sagt er, war auch Abraham nicht frei von Fehlern. Aber er wurde zum Segen, weil er sich in den entscheidenden Momenten an Gottes Verheißung gehalten hatte. „Das können wir auch.“ Am Ende macht der Bischof uns Mut: Unser Leben ist manchmal wie ein Buch. Jede Seite, die wir umschlagen enthalte spannendes, aber auch ungewisses. Keiner kann im Einzelnen sagen, wie es weiter gehen wird. „Und doch haben wir die Gewissheit, dass auf der letzten Seite etwas Wundervolles stehen wird, wenn Gott sagt: „Du bist mein Kind.“
Nach dem Gottesdienst gibt es noch ein gemütliches Zusammensein mit dem Apostel und der Jugend des Bezirkes Köln-West, die an diesem Abend eingeladen ist. Dabei spricht der Apostel auch über seine Erwartungen an den IJT 2019. „Es soll eine Belohnung und ein besonderes Highlight für diejenigen sein, die immer da sind, immer aktiv. Aber auch für diejenigen, die vielleicht nicht immer da sind und am Rande stehen. Ich wünsche mir, dass von diesem Jugendtag Impulse ausgehen, die wie ein Virus alle anstecken.“
Als Erinnerung an seinen Besuch in der Domstadt erhält Apostel Leibfried, selbst auch Fußballfan, einen Schal des 1. FC Köln. Zudem ergibt sich auch die Gelegenheit einmal ein typisch kölsches Getränk zu probieren.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
