Der erste Sonntag im Monat - wieder ein Gemeindesonntag - stand im Zeichen der Anbetung. Psalmlesungen, ein besonderes Schlusslied und ein von den Kindern gebastelter Gebetsbaum, machten diesen Gottesdienst zu etwas Besonderem.
Als Grundlage des Gottesdienstes diente ein Bibelwort aus Psalm 95, 6-7: "Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand."
Zu Beginn der Predigt wurden zunächst die Kinder angesprochen: Das Gebet ist wie ein Gespräch mit den Eltern – sie können Gott alles sagen und ihn anbeten. Und das jederzeit. Im alten Israel war der Tempel Ort der Anbetung und wurde vom Volk oftmals nicht mehr als dreimal pro Jahr aufgesucht. Heute dürfe jeder Gläubige sich jederzeit direkt und unmittelbar an Gott wenden.
Schwerpunkt der weiteren Predigt war die Anbetung Gottes. Wolle ein Mensch Gott richtig kennenlernen, so müsse er eine Beziehung zu ihm aufbauen. Grundlage dieser Beziehung sei die Anbetung, die Gott als den Schöpfer aller Dinge anerkenne. Gott hilft uns, ist für uns da und seine Werke können uns immer wieder zum Staunen bringen, war ein weiterer Gedanke. Die Predigt wurde außerdem durch zwei Psalmlesungen aus den Reihen der Kinder und Jugend ergänzt.
Während die Erwachsenen der Predigt lauschten, lernten die Kinder etwas über das Gebet. Und das konnte nach dem Gottesdienst von der ganzen Gemeinde bewundert werden. Denn im Rahmen ihres Unterrichts hatten die Kinder einen Gebetsbaum gebastelt. Dieser zeigt die vier Bestandteile eines Gebets: Anbetung, Dank, Bitte und Fürbitte. Die Kinder hatten dazu kleine Äpfel mit Gebeten beschriftet und diese an den Gebetsbaum gehängt. Alle Geschwister der Gemeinde wurden aufgefordert, auch einen Apfel zu beschriften und aufzuhängen.
Das Schlusslied war ebenfalls etwas Besonderes. Vor dem Gottesdienst hatte die Gemeindedirigentin mit allen Anwesenden das Lied „Lobe den Herrn, meine Seele“ eingeübt. Dieses wurde jetzt gemeinsam gesungen - auch eine besondere Form der gemeinsamen Anbetung Gottes. Nach dem Gottesdienst gab es dann noch etwas Kulinarisches. Wieder einmal sehr lecker. Im Kirchengarten erfüllten die Kinder währendessen eine "IJT-Hausaufgabe": Sie hängten die Bienenhäuser auf, die beim Gemeindefest eine Woche zuvor gebastelt worden waren.
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