Der Kindergottesdienst im Juli beschäftigte sich mit dem Zöllner Zachäus, der sein Leben nach einer Begegnung mit Jesus komplett umkrempelte.
Bereits beim Ankommen konnte das Thema des Kindergottesdienstes erahnt werden. Die Teilnehmenden erhielten kleine Säckchen, die mit goldfarbenen Bonbons befüllt waren. Beim Betreten des Kirchenschiffs wurde ihnen entweder ein Teil oder gar alles vom Zöllner wieder abgenommen. Da landete auch das eine oder andere Bonbon in der eigenen Tasche des Zöllners.
Dem KiGo Plus, den Priesterin Sonja Nitsche Ribbeck hielt, diente das Bibelwort aus dem Evangelium des Lukas, Kapitel 19, Verse 2 und 3 als Grundlage für den Gottesdienst. Danach wollte Zachäus Jesus sehen. Dies gelang nicht, weil er von kleiner Gestalt war.
Im ersten Teil für des Gottesdienstes für die 10- bis 14jährigen wurde den Kindern in einem Rollenspiel der Zöllner Zachäus vorgestellt. Keiner mochte ihn und daher ließ ihn niemand durch die Menschenmenge, um Jesus zu sehen. Deshalb kletterte er auf einen Baum. In ihrem Predigtteil ging die Priesterin darauf ein, was die Menschen in Zachäus gesehen haben. Und sie berichtete von Zachäus Sehnsucht, Jesus zu begegnen.
Das Rollenspiel wurde weitergeführt. Zachäus wurde auf dem Baum von Jesus gesehen. Jesus wollte ihn besuchen. Weder Zachäus noch die anderen Menschen konnten das verstehen. Aber Jesus sieht dich! Die anwesenden Kinder konnten sich in der folgenden Aktion ebenfalls zu diesem Thema einbringen. Immer zwei Personen schauten sich an und sagten sich etwas Positives, was sie in ihrem Gegenüber sahen, zum Beispiel: Ich sehe dich, ich sehe Mut, Glauben, Freude usw. Anschließend schauten sie in einen Spiegel, um in sich selbst das zuvor Gesagte zu erkennen. Im folgenden Predigtteil ging die Priesterin darauf ein, dass Jesus einen besonderen Blick auf Zachäus hatte – den Blick der Liebe. Er hat nicht darauf geachtet, was Zachäus alles falsch gemacht hat, sondern in sein Herz gesehen. So blickt Jesus auch heute in unser Herz. Und wir wollen lernen, unsere Mitmenschen mit den Augen Jesu zu sehen.
Im Rollenspiel besuchte Jesus Zachäus und diese Begegnung veränderte den Zöllner. Er verstand, dass er Fehler gemacht hatte und wollte sich ändern. Er nahm sich vor, in Zukunft ehrlich zu sein. Auch das Geld wollte er den Menschen zurückgeben. Er sah die Menschen nun mit der Brille der Nächstenliebe.
Der geläuterte Zachäus holte die Kinder aus den parallel stattfindenden Unterrichten der Vorsonntagsschule und dem KiGo für die 6- bis 9jährigen und versprach ihnen, die Bonbons zurückzugeben. Die Priesterin unterstrich in der Vorbereitung auf die Feier des Heiligen Abendmahls, dass es wichtig sei, seine Fehler zu erkennen und zu bereuen.
Zur Erinnerung an den Kindergottesdienst erhielten die Kinder kleine Schuber mit Glaubensmaßeinheiten sowie für den Schulstart nach den Sommerferien ein kleines Lineal. Anschließend wurde noch gemeinsam gegrillt und gespielt.
Der nächste Bezirks-KiGo findet am Sonntag, den 20.09.2026, um 11.30 Uhr, in unserer Kirche in Frechen statt. Alle sind herzlich dazu eingeladen.
Nun wünscht das KiGo-Team allen Kindern schöne Sommerferien!
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