Nach den Elementen Feuer und Wasser stand im KiGo am 21.04.2024 das Element Erde im Vordergrund.
Der KiGo im April begann so ganz anders als üblich. Die Kinder und ihre Begleitungen durften zunächst einen Barfußpfad entlanggehen, auf dem unterschiedliche Materialien unserer Erde gefühlt werden konnten. Da piksten Steine in den Fuß, Sand rieselte die Fußsohlen herab oder kaltes Wasser weckte die müden Füße auf. Danach startete der KiGo mit Eingangslied und Gebet.
Priester Dominik Eger hatte als Textwort aus dem ersten Buch Mose, die Verse 11 und 12 ausgewählt. Gott ließ die Erde aufgehen, Pflanzen wachsen und Früchte tragen. Mit der Schöpfung unserer Erde begann der Predigtteil. Diesem folgte der erste aktive Teil, in dem die Kinder unsere Erde – in Form eines kleinen Balls – schützen und durch die Kirche transportieren sollten. Die Erde durfte dabei nicht herunterfallen. Priester Eger ging darauf ein, dass unserer Planet Erde durch verschiedene Einflüsse bedroht ist. Dennoch kann jede und jeder einen kleinen Teil dazu beitragen, die Erde zu schützen.
Im zweiten aktiven Teil wurde das Wissen der Kinder zu den Materialien der Erde getestet. Es ist unvorstellbar, wieviel Leben sich in einer Handvoll Erde befindet. Priester Eger ging auf das Gleichnis vom vierfachen Acker ein. Samen kann nur auf fruchtbarem Boden wachsen. Indem wir neugierig sind und aufmerksam hören, was uns der liebe Gott sagen möchte, wird unser Herz wie guter Boden vorbereitet und unser Glaube kann wachsen.
Schließlich wurde von den Erwachsenen in einem Rollenspiel die Geschichte eines Königs vorgetragen, der unter den Kindern seines Landes eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger suchte. Er hatte Blumentöpfe ausgegeben und wollte nach einem Jahr seine Nachfolge danach festlegen, wer sich am besten um den Topf gekümmert hatte. Dem König wurden überaus prächtige Pflanzen präsentiert. Lediglich ein Kind trat bekümmert mit einem leeren Blumentopf vor den König. Es versicherte, es habe den Topf gegossen, gedüngt und sich um den Blumentopf gekümmert, gewachsen sei aber nichts. Dieses Kind wurde von den anderen verspottet und ausgelacht. Der König wählte allerdings dieses Kind als seinen Nachfolger aus, weil es ehrlich gewesen war und den Mut hatte, dazu zu stehen. Die Blumentöpfe waren nämlich gar nicht mit Samen gefüllt.
Prieser Eger fasste für uns zusammen, dass unsere Gaben des Glaubens wachsen, wenn wir ehrlich und freundlich sind und Gott geduldig nachfolgen. Dann vergibt er uns unsere Fehler und wir werden am Ende belohnt wie das eine Kind in der Geschichte des Königs.
Zur Abendmahlsvorbereitung trugen die Kinder Fürbitten vor, die sich auf die Themen der drei aktiven Teile bezogen. Sie baten um Gottes Hilfe, um auf unsere Erde Acht zu geben. Sie baten um Neugier, damit unser Herz wie guter Boden ist und unser Glaube wachsen kann. Schließlich baten sie um Unterstützung dabei, freundlich und ehrlich zu sein und um Vergebung unserer Fehler.
Parallel zum KiGo fanden auch Vorsonntagsschule und Sonntagsschule statt, in denen das Thema Erde spielerisch und altersgerecht aufbereitet wurde.
Zur Erinnerung an den KiGo erhielten die Kinder einen kleinen Blumentopf mit Erde und Blumensamen, um ihre eigenen Blumen heranzuziehen und selbst einen kleinen Beitrag für unsere schöne Erde zu leisten.
Das Buffet nach dem KiGo war dieses Mal ausnahmslos fleischfrei. Es gab jede Menge leckere, vegetarische Gerichte.
Der nächste KiGo für die Kinder des Bezirkes Köln West findet statt am Sonntag, den 26.05.2024, um 11.30 Uhr, in unserer Kirche in Frechen. Dieses Mal wird es um eine ganz besondere Frau aus dem Alten Testament gehen. Wer wissen möchte, um welche Frau es sich handelt und warum wir auch über Schnecken sprechen werden, ist ganz herzlich eingeladen.
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