Stammapostel Jean-Luc Schneider schenkte den neuapostolischen Christen auch im Jahr 2025 ein Jahresmotto, welches für das kommende Jahr einen Schwerpunkt setzen soll. Der erste Sonntag des Jahres stand daher unter dem Thema „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“.
Der Gemeindechor eröffnete den Gottesdienst zum Neuen Jahr mit dem Lied „Mit dem Herrn fang alles an“, nachdem der dienstleitende Evangelist Bach das Bibelwort aus dem Brief an die Galater verlas, welches als Grundlage für den Gottesdienst diente: "Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen." (Gal 6,9.10).
Zunächst sprach Evangelist Bach die Kinder an und fragte, wer ihnen Gutes tue? Die Kinder nannten Antworten wie beispielsweise die Eltern oder auch Gott. Auf diese Antworten ging Evangelist Bach ein und erläuterte, dass Eltern ihre Kinder im Irdischen beschenken würden. So verhalte es sich auch mit Gott: Er schenke Gutes. Gott schenkt seine Gnade und sein Abendmahl.
Im Folgenden erklärte Evangelist Bach Schwerpunkte, welche das Jahresmotto mit sich bringe:
Sich selbst Gutes tun:
Evangelist Bach forderte die Gottesdienstteilnehmer auf, bei sich selbst anzufangen. Sich selbst Gutes zu tun bedeute, sich mit Gottes Heil für einen persönlich zu beschäftigen. Es bedeute, das Herz zu öffnen und die Beziehung des Menschen mit Gott auf den Prüfstand zu stellen und Prioritäten zu setzen. Dazu gehöre auch, vorbereitet in den Gottesdienst zu gehen, mit geöffneten Herzen in den Gottesdienst zu gehen und das Wort Gottes ins eigene Leben mitzunehmen.
Dem Nächsten Gutes tun:
„Gutes tun macht Freude!“, so konstatierte der Evangelist, welche Wirkung es hätte, Gutes für den Nächsten zu tun. Erläuternd ging er dabei auf das Gleichnis des barmherzigen Samariters ein, welcher Mitleid hatte und ohne zu zweifeln aus Barmherzigkeit gehandelt hatte. Evangelist Bach rief dazu auf, im Leben für andere der barmherzige Samariter zu sein.
In der Kirche Gutes tun:
Im gemeinsamen Willen der Vergebung könnten die Gläubigen aufeinander zugehen, so Evangelist Bach. In der Kirche könnte auch in der Gemeinschaft gut miteinander der Glauben gelebt werden. Und so käme es in der Gemeinschaft der Gläubigen auch schonmal zu Meinungsverschiedenheiten. Doch dann könne man erkennen, sich an der Meinung des anderen zu entwickeln. Als Gemeinde könne man gemeinsam Gutes tun.
Auf den Einwurf eines Kindes hin, stellte Evangelist Bach zum Ende seiner Predigt fest, wie man Gutes in der Gemeinde tun könne: Freude verbreiten!
Fortführend diente Vorsteher Priester Eger mit und zeugte vom Vorbild Christi. An ihm könne beobachtet werden, wie Gutes verbreitet werden kann. Es zeigt sich, dass er ansteckend darin ist, Gutes zu tun. So sollen die Gottesdienstteilnehmer im Umfeld schauen, wo man Gutes tun könne. Gott schaffe Gelegenheiten, Gutes zu tun. Diese sollten genutzt werden.
In Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl ging Evangelist Bach darauf ein, dass, als Folge des Sündenfalls, der Mensch Gut und Böse erkennen kann. So gebe das Heilige Abendmahl die Kraft dazu, was Paulus schon geraten hat: „Überwinde das Böse mit Gutem“.
Zum Neuen Jahr versammelte sich im Anschluss an den Gottesdienst die Gemeinde zum gemütlichen Beisammensein bei Suppen und weiteren Leckereien.
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