Ein besonderes Fest in der Gemeinde Frechen
Mit großer Freude feierte die Gemeinde Frechen die Rubinhochzeit von Moni und Gerhard Weiand. In einem feierlichen Gottesdienst würdigte Priester Eger das Jubelpaar und blickte auf 40 gemeinsame Ehejahre zurück.
Der Rubin, so führte der Priester aus, stehe für Feuer, Treue, Loyalität und Beständigkeit – Werte, die Moni und Gerhard seit vier Jahrzehnten in ihrer Beziehung lebten. Diese Eigenschaften seien entscheidend, um ein gemeinsames Leben zu gestalten und Herausforderungen miteinander zu meistern.
Ein Schwerpunkt der Predigt lag auf dem Thema Glaubwürdigkeit. Sie sei, betonte der Gemeindevorsteher, grundlegend für das Miteinander: in der Ehe, in Beziehungen, im persönlichen Umfeld und im Glauben. Niemand solle sich unglaubwürdig machen – weder vor sich selbst noch vor seinem Nächsten und schon gar nicht vor Gott. Denn Gott erwarte, dass wir uns zu seiner Wahrheit bekennen.
Das Leben eines Christen solle daher geprägt sein von Wahrhaftigkeit, Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit und Eindeutigkeit. Diese Haltung schaffe Vertrauen und bilde die Grundlage für ein gesundes Zusammenleben in der Gemeinschaft.
Ausgehend vom Bibelwort aus Matthäus 5, 37 („Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein“) unterstrichen sowohl Priester Eger als auch Priester Sottek in seinem Mitdienen die Bedeutung einer klaren Haltung im Glauben. Es gelte, Rückgrat zu zeigen, nicht „ein Fähnchen im Wind“ zu sein und eindeutig zu Jesus Christus zu stehen. Dazu gehöre auch ein bewusstes und klares Nein zur Sünde.
Den Gottesdienst und die Segenshandlung umrahmte eine schöne und stimmungsvolle musikalische Gestaltung, die maßgeblich zur feierlichen Atmosphäre beitrug und viele Herzen berührte. Besonders erfreulich war, dass sich auch die Familie des Jubelpaares aktiv in die musikalische Gestaltung einbrachte – sowohl im Chor als auch durch Instrumentalbeiträge. Diese liebevollen Beiträge verliehen dem Festgottesdienst eine noch persönlichere und herzlichere Note.
Priesterin Ryll‑Gerber bereitete die Gemeinde in ihren Worten einfühlsam auf das Heilige Abendmahl vor und rundete damit den festlichen Gottesdienst geistlich ab.
Im Anschluss an das Heilige Abendmahl spendete Priester Dominik Eger den Segen zur Rubinhochzeit.
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