Zum 1700-jährigen Jubiläum des Nicäno-Konstantinopolitanum, des Glaubensbekenntnisses aller Christen, versammelten sich viele Christen aus der Kölner Region, um sich gemeinsam an ihre Taufe zu erinnern.
Am 15. Juni 2025, dem diesjährigen Trinitatis-Sonntag, initiierte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK Köln), in welcher auch die Neuapostolische Kirche Köln vertreten ist, den sogenannten „Ökumenischer Kölner Taufbrückenweg“, welcher an verschiedenen Station durch die Kölner Innenstadt unterschiedliche Aspekte der Taufe beleuchtete.
In der Griechisch-Orthodoxen Kirche in Köln-Deutz wurde ein Schwerpunkt auf den Aspekt des Lichts gelegt: Die Taufe wird in der orthodoxen Tradition auch als „Erleuchtung“ bezeichnet. Von dort ging es zunächst über den Rhein zur Evangelisch-Freikirchlichen Friedenskirche der Baptisten „mitten in Köln“. Dort stieß auch das "Projektorchester Köln-Dünnwald" zur Gruppe hinzu und begleitete von dort an den Taufbrückenweg musikalisch mit. In der Friedenskirche stand der Aspekt des Wassers im Mittelpunkt: Das poolartige Taufbecken war hier der "eyecatcher", in welchen die erwachsenen Täuflinge vollständig untergetaucht werden. Die Teilnehmer erhielten eine Gießkanne, mit welcher sie aus dem Taufbecken Wasser entnehmen konnten.
Mit diesem Wasser führte der Weg weiter zur nahegelegenen Evangelischen Trinitatiskirche, welche auch als „Protestantischer Dom“ in Köln bekannt ist. Besonders beeindruckend ist die Klais-Orgel, welche vom Organisten Wolf-Rüdiger Spieler präsentiert wurde. In der Trinitatiskirche drehte sich alles um die Namen der Teilnehmer: Gott nenne uns alle bei unserem Namen. Entsprechend konnten hier auch die mitgeführten Gießkannen mit Stiften personalisiert gestaltet und mit den Namen der Teilnehmer versehen werden.
Entlang des Rheins zog der mittlerweile deutlich angewachsene Strom der Gläubigen in Richtung des Kölner Doms, in welchem der Abschlussgottesdienst stattfinden sollte. Im Chorraum, direkt vor dem Schrein der Reliquien der Heiligen Drei Könige, konnten sich die Teilnehmer versammeln und einer Predigt lauschen, welche sich schwerpunktmäßig mit dem Aspekt der „Freude“ beschäftigte. Dort konnten die Teilnehmer das Wasser aus ihren Gießkannen in einen Behälter geben, aus welchem anschließend das Wasser für die Tauferinnerung geschöpft wurde. Bei diesem Ritual konnten die Teilnehmenden sich symbolisch an ihre Taufe erinnern.
Dieser Taufbrückenweg wurde unter dem Mitwirken vieler engagierter Gläubiger, auch unter Mitwirkung der Neuapostolischen Kirche Köln, gestaltet und vorbereitet.
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