Doppeltaufe in der Gemeinde
Gottesdienst zur stillen Zeit
Den Schluss des Kirchenjahres beging die Gemeinde Frechen -wie alle Gemeinden in NRW- mit einem "Gottesdienst zur Stillen Zeit".
Bereits vor dem Gottesdienst empfing die Gottesdienstbesucher ein besonderer Klang: Ein Duett für Orgel und Flöte stimmte auf das besondere Gespräge des Gottesdienstes ein.
Mit dem Satz "Lass du mich stille werden" bereitete der Gemeindechor anschließend den Gottesdienst inhaltlich vor.
Auch die weiteren Beiträge von Chor und Kleinchor unterstützten die Predigtaussagen in besonderer Weise. Eingeleitet wurde die Predigt durch die Lesung der Geschichte, in der Jesus während eines Sturmes an Bord eines Schiffes unterwegs war und schlief, während die Mitreisenden Todesaängste durchlebten.
"Sei nur stille zu Gott und warte auf Ihn"
Unter diesem Leitgedanken wurde durch Hirten Seidler und Priester Eger (senior) herausgearbeitet, wie wichtig das Vertrauen in die Führung Gottes ist und, dass die Seele in diesem Vertrauen ruhig bleiben soll, auch wenn die Wellen manchesmal hoch schlagen.
Musikalisch wurden diese Ausführungen durch den Musikbeitrag eines Kleinchores unterstrichen, der in einem sehr gefühlvollen Stück von Klaus Heizmann versicherte: "Meine Seele ist stille in dir, denn ich weiß: Mich hält deine starke Hand. Auch im dunklen Tal der Angst bist du immer da und schenkst Geborgenheit. Meine Seele ist stille in dir." (nach Psalm 62)
Doppeltaufe vor dem Altar
Mit der Zusage "Meinen Frieden gebe ich Euch" leitete der Gemeindechor im Anschluss an die Predigt zur Sündenvergebung über, bevor die Eltern von Emely Sophie Schneider und Jannis Christoph Eger mit Ihren Kindern vor den Altar traten, um Ihren Kindern das Sakrament der Heiligen Wassertaufe zu ermöglichen. Hirte Seidler, selbst Großvater von Jannis Christoph, gab den beiden Kindern das großartige Versprechen Jesu mit auf Ihren Glaubens- und Lebensweg: "Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende". (Matthäus 28,20) Es war für viele Anwesenden ein sehr bewegender Moment - nicht nur für die Eltern der Täuflinge.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles und dem Schlussegen, waren es zunächst die zahlreichen Kinder der Gemeinde, die Ihre Wünsche den beiden Neugeborenen nahebrachten und sie somit in Ihrer Mitte willkommen hießen. Damit dieser Moment in Erinnerung bleibt, haben Sie die Wünsche auf einem großen Bild verewigt, welches den Eltern überreicht wurde.
Nicht nur für die glücklichen Eltern, Großeltern und Familienangehörige bleibt das Ende des Kirchenjahres 2012 in der Gemeinde Frechen in schöner Erinnerung. Es war ein gelungener Übergang in die vor uns liegende Adventszeit.
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