Gemeinsames Pfingsterleben in Triberg
Die Stadt Triberg sollte an diesem dritten Tag der Schwarzwaldtour im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Zunächst erlebten die Gemeinden Triberg, Hornberg und Frechen den Übertragungsgottesdienst des Stammapostels aus Frankfurt gemeinsam in der Neuapostolischen Kirche Triberg - offenbar der einzig kuckucksuhrfreie Raum in der Stadt der Wasserfälle. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es nach einem Sektempfang ein Mittagbuffet für alle Gottesdienstbesucher, bevor von einem Teil der Gruppe die höchsten Wasserfälle Deutschlands bezwungen wurden. Mit einem Abstecher in die Wallfahrtskirche "Maria in der Tanne" endete die gut 2-Stündige Wanderung erneut an der Kirche, in der fleißige Helferlein zwischenzeitlich ein Kuchenbuffet zusammengestellt hatten. Der Traum vieler Frechener von der Schwarzwälder Kirschtorte wurde hierbei durch eine großzügige Spende des Gemeindevorstehers erfüllt.
Dankesworte gab es im Anschluss im Kirchenschiff, in dem dann auch 3 verbindende Lieder gesungen wurden: Das Lied "Singt ein Lied von Gott" in Erinnerung an den IKT, an dem der Schuhkarton aus Frechen seinen Weg nach Hornberg fand, das Lied "Der Herr ist mein Licht" als DAS neuapostolische Lied und zum Abschluss das Lied "Gott mit uns bis wir uns wiedersehen", welches Jahrzehnte nicht mehr gesungen wurde, aber nun passte, wie die Faust auf´s Auge. Tränen blitzten in manchen Augen auf. Teils aus Erinnerungen heraus, aber auch aufgrund der Tatsache, dass sich die schönen Momente der Gemeinschaft der beiden Gemeinden nun langsam wieder dem Ende zu neigten.
Ausklang fand der Tag an diesem Abend auf dem Schlossberg, in dem Rheinisches und Badisches Liedgut zum Besten gegeben wurde. Mit zahlreichen Übersetzungshilfen konnte der Sinn der kölschen Lieder den sangeswilligen Schwarzwäldern nahe gebracht werden. Und spätestens beim zweiten Refrain stimmten allle stimmgewaltig mit ein.
Beim Frühstück am Montag Morgen waren die Spuren des vergangenen Abends bei einigen der Reisegruppe zu erkennen, war doch die Nacht recht kurz geraten. Gegen 9.30 Uhr gab es schließlich ein Wechselbad der Gefühle: Freude kam auf, als man noch einmal eine Abordnung der Gemeinde Hornberg im Hotel begrüßen durfte. Der Vorsteher ließ es sich nicht nehmen, jedem persönlich ein Lunchpaket zu überreichen und sich persönlich zu verabschieden. Spätestens jetzt kam bei vielen ein wenig Wehmut auf, da man nach so vielen schönen gemeinsamen Stunden jetzt wieder auseinander gehen musste. Man versprach sich jedoch, bei Zeiten einen Gegenbesuch durchzuführen. Spätestens als sich die Kinder voneinander verabschieden mussten, war deutlich zu sehen, dass hier etwas gewachsen war, was es zu pflegen gilt.
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