Apostel Otten besucht die Gemeinden Hürth und Frechen
Für Donnerstag, den 28. Februar 2019 hatte sich Apostel Otten in der Gemeinde Hürth angesagt. Eingeladen war ebenfalls die Gemeinde Frechen.
Der Apostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus 1. Korinther 13, 8 - 10 zugrunde: „Die Liebe hört nimmer auf. wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.“
Gleich zu Beginn ging er auf die Rückkehr der Kraniche in diesen Tagen ein. Durch die keilförmige Formation benötigten sie 1/3 weniger Kraft, als wenn sie alleine fliegen. Sie unterbrechen hin und wieder Ihren Flug und nutzen die Kraft des Aufwindes. Das sei faszinierend und der Apostel bezog dieses schöne Bild auf unseren Glauben. So sollen wir uns in der Gemeinde gegenseitig unterstützen und für den nächsten ins Gebet gehen. Dazu diene der Gottesdienst und die Nachfolge. Dadurch bekommen wir Aufwind.
Bezugnehmend auf das Textwort sprach der Apostel von der Liebe Gottes als Basis seines Wirkens.
Er gibt was uns gut tut. Die Liebe hört niemals auf und bleibt, auch, wenn alles andere aufhört. Der Glaube kommt zum Schauen, die Hoffnung wird erfüllt, wenn wir bei Gott sind, die Liebe jedoch wird immer sein. Unser Wissen sei Stückwerk. Wir sehen nie das Ganze und können Gott nicht verstehen. Der Geist Gottes macht uns das Wesentliche klar. Das gibt uns unsagbare Sicherheit. Wir geben ihm zurück was er uns gegeben hat. Das sei keine Aktion – sondern Reaktion von Gott!.
Was ist Stückwerk? Gott handelt für uns aus Liebe, damit wir das Ziel erreichen. Dazu gibt er Engelschutz, ohne dass wir es merken. Wir bekommen nur ansatzweise mit, was er für uns tut.
Er stellte die Frage, ob wir unseren Nächsten kennen? Da sind wir oft schnell mit Vorurteilen. Die Kirche sehen wir auch nur stückweise. Und ebenso unsere Zukunft wissen wir nicht. Da ist unser Wissen nur Stückwerk.
Bezirksevangelist Werner Mantik ging in seinem Mitdienen darauf ein, wie tröstlich es doch sei, in welcher Art und Weise, Tiefe, Größe und Allmacht Gott uns liebt. Durch den Aufwind Gottes versuchen wir zu erkennen, wie groß Gott ist. Durch die Sündenvergebung und das heilige Abendmahl sei Gottes Liebe und Güte unermesslich.
Nach Sündenvergebung und der Feier des heiligen Abendmahles ordinierte der Apostel noch den Diakon Uwe Hopp für die Gemeinde Dormagen.
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