Am 20.11.2022 wird das Kirchengebäude in Hürth durch unseren Bischof Rainer Sommer profaniert.
Zum Eingang erklingt das Lied GB 171 „Gott ist getreu“. Dem festlichen Gottesdienst der voll besetzen Gemeinde dient das Bibelwort aus 2. Korinther 13,13 als Grundlage. „ Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!“ Es sind viele ehemalige Gemeindemitglieder aus nah und fern angereist.
Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßt Bischof Sommer den Bürgermeister der Stadt Hürth, Dirk Breuer. Bischof Sommer verliest die Chronik der Kirchengemeinde, die bis ins Jahr 1921 zurückreicht und endet mit Worten der Dankbarkeit gegenüber denen, die vor uns waren. 101 Jahre Konstante des Segens Gottes, den wir auch in der neuen Gemeinde erleben werden. Die Auslegung des Bibelwortes rundet er ab mit dem Impuls, sich bewusst zu sein, dass uns die Gnade Jesu Christi begleitet. Wir entscheiden, wie tief wir diese Zusage Gottes in unsere Herzen nehmen.
Ev. Frank Bach stellt in seinem Mitdienen besonders die Gnade Gottes heraus. Er schildert die bewegende Situation des verlorenen Sohnes in der Beziehung zu seinem Vater. Als er Gnade sucht, kommt der Vater ihm mit offenen Armen entgegen. So erleben wir es auch bei Gott.
Bez.-Ältester Bernd Skoppek bereitet die Gemeinde auf das heilige Abendmahl vor, indem er die Aspekte der Gnade und Teilhabe an dem Sieg Jesu Christi herausstellt.
Bischof Sommer übermittelt der Gemeinde den Dank des Apostels und seinen persönlichen Dank. Er dankt allen, die das Gemeindeleben mitgestaltet haben.
Nach der Profanierung wendet sich Bürgermeister Breuer mit einem Grußwort an die Gemeinde und bedauert, dass mit dem heutigen Tag ein Stück Vielfalt der Religionen die Stadt Hürth verlässt. Er gibt den Hinweis, dass wir ein Gebäude verlassen, jedoch nicht die Menschen. Mit dem Zitat von Oscar Wilde „Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende“, schließt er seinen Vortrag ab.
Das Schlusswort spricht Vorsteher Dominik Eger. Er dankt den einzelnen Gruppen, die in der Gemeindearbeit mitgewirkt haben mit sehr bewegten Worten. „Wir tragen nicht die Asche, wir tragen das Licht weiter“. Er ermuntert zu einem positiven Aufbruch in einen neuen Zeitabschnitt.
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