Am Sonntag, 22.12.2024, dem vierten Advent, besuchte Bischof Rainer Sommer die Gemeinde Köln-Süd. In diesem Gottesdienst empfingen der langjährige Vorsteher der Gemeinde, Ewald Zimmermann und seine Frau Karin den Segen zu ihrem 50. Ehejubiläum.
Der Bischof diente mit einem Bibelwort aus Jesaja 42,9: "Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich’s euch hören."
In seinem Dienen ging der Bischof darauf ein, dass mit dieser Verheißung einst der Heiland angekündigt wurde und spannte damit den Bogen ins heute. Denn nur zwei Tage nach diesem Gottesdienst würden die Geschwister im Weihnachtsfest die Geburt eines Kindes feiern. Dieses Neue, wie es Jesaja einst angekündigt hatte, zeige sich auch daran, dass der neue König nicht als mächtiger Herrscher auf diese Welt gekommen sei, sondern als zerbrechliches Baby in einem Tierstall. Gott habe damit von Anfang an deutlich gemacht, dass er andere Maßtäbe habe als die Menschen.
Ein zweiter Schwerpunkt im Gottesdienst ergab sich aus dem Bibelwort, das die Eheleute Zimmermann einst zu ihrer Hochzeit empfangen hatten und welches ihnen Bischof Sommer nun auch zu ihrer Goldenen Hochzeit ans Herz legte. "Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden", wie es in Ruth 1, 16-17 geschrieben steht. Mit diesen Worten hatte Ruth einst erklärt, dass sie ihrer Schwiegermutter in ihre Heimat folge werde. Bischof Sommer sagte, dass dieses Bibelwort inzwischen ein beliebtes Wort bei Hochzeiten sei, weil es zum Inbegriff der Treue geworden ist.
In seiner Ansprache an das Goldene Paar ging der Bischof dann auch darauf ein, dass Karin und Ewald Zimmermann es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt hätten, dass sie trotzdem aber nicht nur einander, sondern auch Gott und der Gemeinde treu geblieben seien. Als langjähriger Vorsteher hatte Ewald Zimmermann einst den Gemeinden Raderberg, und nach der Fusion dann in Köln-Süd gedient. Zusammen mit seiner Frau Karin werden die beiden von vielen als Ruhepool der Gemeinde beschrieben, weil sie in vielen Situationen gelassen und dankbar geblieben seien.
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