Am Sonntag, den 30. Juni wurde Gisela und Dieter Pütz im festlichen Gottesdienst unter der Leitung von Bischof Rainer Sommer der Segen zum 50. Ehejubiläum gespendet. Der Gottesdienst war geprägt von wohltuender Ruhe in einer feierlichen Atmosphäre und dem Wunsch, das Leben nach Gottes Willen zu gestalten.
Der Gottesdienst begann mit einem freudigen Lied der Gemeinde „Halleluja! Schöner Morgen“, (GB 105).
„Gott sorgt für die Weltgeschäfte im Nebenbei“, erklärte der Dienstleiter anschließend. Auch wenn es einmal alle Kraft koste, die Schönheit des Morgens in der Gegenwart Gottes sei nur unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes erfahrbar. Dazu bedürfe es der inneren Ruhe.
Gottes Willen durch Jesus erkennen
Seine Predigt stellte der Bischof unter ein Wort aus Matthäus 6,10: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“
Rainer Sommer ermahnte die Gemeinde, im Sinn und Geiste Jesu zu beten, und betonte, dass Gottes Wille auch durch Menschen auf Erden geschehen könne. Um seinen Willen zu erkennen, sei es das Beste, auf Jesus zu schauen:
Gott wolle Sünden vergeben und nicht bestrafen.
Er wünsche sich die Gemeinschaft mit seinen Geschöpfen in seinem Reich.
Unser Dienst solle aus Liebe geschehen.
Wir sollten Gott und unseren Nächsten lieben.
Über eigene Schwächen brauche man nicht enttäuscht zu sein, sondern man könne stets bemüht bleiben, Gottes Gegenwart in der eigenen Umgebung abzubilden. Das Goldhochzeitspaar habe durch sein Leben und Handeln diesen Willen Gottes dargestellt und die Gemeinde dadurch gestärkt.
Jesus Gesicht und Stimme geben
Bezirksältester Bernd Skoppek unterstrich in seiner Co-Predigt die Gedanken des Dienstleiters: es gelte, Vertrauen in Gottes Plan zu setzen, auch wenn dieser anders ausfalle, als die eigenen Vorstellungen.
In einer Zeit, in der Gottes Wille oft in den Hintergrund gedrängt werde, gelte es Zeichen zu setzen und Jesu Liebe und Versöhnung zu leben.
In der Segensspendung bemerkte Bischof Sommer, dass das Jubelpaar Spuren hinterlassen habe, deren Wert nur Gott vollständig kenne. Mit Bezug auf Philipper 1,3-6 betonte er die Freude über die Gemeinschaft im Evangelium und ermutigte, die Zuversicht auf Jesus zu setzen: der werde das begonnene gute Werk auch zur Vollendung bringen.
In freudiger Gemeinschaft ging es auch nach der Feststunde weiter: das Ehepaar lud die Gemeinde zum Umtrunk mit Fingerfood ein.
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