Zweiter ökumenischer Jugendgottesdienst in Frechen
Ankommen mit Grillen und Spielen
Unter dem Thema „Gott geht mit dir durchs Wasser“ fand gestern Abend ein ökumenischer Jugendgottesdienst statt. Jugendliche und Gäste aus verschiedenen Gemeinden kamen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, miteinander zu singen, zu beten und über Gottes Begleitung im eigenen Leben nachzudenken. Schon vor dem Gottesdienst gab es ein gemeinsames Warm-up mit Grillen, Essen und Spielen rund um das Thema Wasser.
Beim gemeinsamen Grillen blieb Zeit zum Ankommen, Essen und Kennenlernen. Anschließend sorgten verschiedene Wasserspiele für Bewegung, Spaß und eine lockere Atmosphäre, bevor der Gottesdienst begann. So wurde das Thema des Abends bereits im Vorprogramm aufgegriffen und auf lebendige Weise erfahrbar.
Gottes Nähe wird sichtbar
Zu Beginn des Jugendgottesdienstes wurde das Thema auf anschauliche Weise erlebbar: Bei einer Smiley-Eis-Aktion legten die Teilnehmenden kleine eingefrorene Smileys in eine Wasserschale. Während das Eis langsam schmolz, wurde sichtbar, was zuvor verborgen war. Der Gedanke dahinter: Manchmal ist auch in uns Freude, Vertrauen oder Mut wie eingefroren. Gottes Nähe und gute Gemeinschaft können helfen, dass wieder etwas auftaut.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Zusage aus Jesaja 43, 1-2: „Wenn du durchs Wasser gehst, bin ich bei dir.“ Dabei wurde deutlich: Gott verspricht nicht, dass jedes Problem einfach verschwindet. Aber er sagt zu, mitzugehen – durch Unsicherheit, Sorgen und neue Herausforderungen hindurch. Eine Wasseraktion, verschiedene Stationen zu Segen, Freiheit und Lebenskraft sowie moderne Lieder wie „Ins Wasser fällt ein Stein“, „Höher“, „My Lighthouse“ und „Möge die Straße“ griffen diesen Gedanken auf.
Gemeinsam glauben, beten und weitergehen
Auch im gemeinsamen Gebet fand vieles Raum, was junge Menschen bewegt: Dankbarkeit für das vergangene Jahr, Belastendes, das man loslassen möchte, und Bitten für Menschen, die einem am Herzen liegen. Besonders schön war der ökumenische Charakter des Abends: katholische, evangelische und neuapostolische Christen feierten gemeinsam und machten sichtbar, dass Glaube verbindet.
Mit dem Vaterunser, einem Segen und dem Lied „Möge die Straße“ endete der Jugendgottesdienst. Im Anschluss bestand noch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das eine oder andere Spiel weiterzuführen. Zurück blieb die ermutigende Botschaft: Gott erfrischt, stärkt und begleitet – auch dann, wenn der Weg einmal durchs Wasser führt.
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