Stefanie Kesberger, geb. Zimmermann und Heiko Kesberger empfingen am Samstag, den 23. September 2017 in der Gemeinde Köln-Süd den Segen zu ihrer Hochzeit. Bischof Rainer Sommer war dazu gekommen und gab Hinweise, was das Brautpaar beim Bau des gemeinsamen Beziehungshauses beachten sollte.
Als Grundlage für den Traugottesdienst hatte Bischof Rainer Sommer das Bibelwort aus Sprüche 24,3.4 ausgewählt: „Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten, und durch ordentliches Haushalten werden die Kammern voll kostbarer, lieblicher Habe.“
Auf Christus gründen
In der Predigt nannte der Bischof verschiedene Aspekte, die man beim Hausbau beachten sollte, und bezog diese auf die kommende Zeit und den Bau der Ehe. So gelte es, die Beziehung auf das richtige Fundament zu stellen. „Wenn eure Ehe auf Jesus Christus und seinen Werten gründet, dann steht das Haus sicher“, führte er bezogen auf 1. Korinther 3,11 aus: „Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“
Ein weiterer Aspekt sei zudem eine gute Planung. „Stimmt euch bezüglich eurer Zukunftspläne ab“, riet er dem jungen Paar und nannte als Beispiele den Stellenwert von Beruf & Karriere. Es gelte, sich untereinander abzustimmen und auch Gott mit in die Entscheidung hineinzunehmen.
Liebe, Wahrheit und Treue
Richtige Baumaterialien für das gemeinsame Ehe-Gebäude seien Liebe, Wahrheit und Treue, führte der Bischof weiter aus und zitierte aus 1. Johannes 3,18 in der Übersetzung der Gute Nachricht-Bibel: „Meine Kinder, unsere Liebe darf nicht nur aus schönen Worten bestehen. Sie muss sich in Taten zeigen, die der Wahrheit entsprechen: der Liebe, die Gott uns erwiesen hat.“
Die richtige Grundeinstellung für die Ehe sei Josua 24, aus 15: „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“ „Wer Gott dient, der erfährt seinen Segen“, gab Bischof Sommer mit.
Ein gutes Miteinander ergebe sich zudem aus der richtigen Mischung aus Nähe und Distanz. Und zuletzt sei es auch wichtig, den anderen ohne Vorbehalte anzunehmen – wie es schon im Römerbrief geschrieben stehe: „Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre“ (Römer 15,7).
Ein Holzhaus mit Hinweisen
Dem Brautpaar hatte er als Geschenk und Erinnerung ein Holzhaus mitgebracht. Dieses füllte er im Laufe des Gottesdienstes mit Karten, auf die er die Gedanken der Predigt notiert hatte. „So könnt ihr die einzelnen Aspekte der Predigt immer wieder nachlesen.“ Die vorderste Karte ist dabei jeweils in einem Fenster sichtbar und ermöglicht es, Schwerpunkte zu setzen.
Für seinen abschließenden Ratschlag an das Brautpaar zitierte Bischof Sommer Epheser 4, aus 26: „Bei Spannungen und Ärger lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen“.
Den Traugottesdienst gestalteten Instrumentalisten, der Gemeindechor und ein Doppelquartett mit. Im Anschluss lud das Brautpaar noch zu einem Umtrunk in die Nebenräume des Kirchengebäudes. Dabei wurde auch gemeinsam die Hochzeitstorte angeschnitten.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
