Neuapostolische Gemeinde beteiligt sich an Mahnwache für den Frieden
"Stell dir vor, alle Menschen leben in Frieden. Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer, aber ich bin nicht der Einzige.
Ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein, und die ganze Welt wird eins sein."
Mit diesen Worten von John Lennon aus seinem Welthit „Imagine“ schloss der letzte Gesangsbeitrag der Veranstaltung „Give Peace a chance - Frechen für Frieden“, eine Mahnwache von und für Bürger*innen auf dem Rathausplatz der Stadt am Samstag, 12.03.2022, an dem auch der Vorsteher der neuapostolischen Gemeinde in Frechen, Priester Dominik Eger, Seite an Seite mit der evangelischen Pfarrerin Almut Koch-Torjuul und dem katholischen Pfarrer, Christof Dürig teilnahm. Sie zitierten im Verlaufe des Programms Ausschnitte aus der Bergpredigt und führten hierzu einige Gedanken aus.
Ein schönes Zeichen, dass die 3 christlichen Gemeinschaften, gemeinsam an der Seite der Bürger*innen unserer Stadt, für den Frieden einstehen und zusammen ein Zeichen der Solidarität und des Friedens in dies Welt senden.
Bei der Mahnwache handelte es sich um eine kurzfristig organisierte Aktion von Bürger*innen der Stadt Frechen, aus Solidarität mit den Einwohnern der Ukraine aber auch aus der Sorge heraus, dass sich der Krieg unkontrolliert ausweiten könnte.
Man konnte den Eindruck bekommen, dass die Stadtfarben zu diesem Anlass von Schwarz-Gelb auf Blau-Gelb geändert wurden. Als Zeichen der Solidarität mit dem angegriffenen Volk, hatten zahlreiche Besucher`*innen Assecoires in den Landesfarben der Ukraine mitbegracht und Fahnen wehten im Wind.
Programmatisch gab es unterschiedliche Beiträge wie einen Poetry-Slam unserer Jugendlichen Anna Gerber, einen Tagebuchbericht des 11-jährigen Artjöm aus Dnjepr, über seine Flucht nach Deutschland vor ein paar Tagen, eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Friedensbewegung der 70´er“ und einige passende Musikbeiträge durch Andrea Baum-Horstmann und Sarah Mettke, jeweils begleitet durch Gitarrenbegleitung.
Die Bürgermeisterin der Stadt, Frau Susanne Stupp, trug eine Erklärung der Ratsfraktionen des Stadtrates zum Thema des Ukrainekonfliktes vor und betonte, dass derzeit alles dafür getan werde, die zu erwartenden Flüchtlinge auch in unserer Stadt bestmöglich willkommen zu heißen.
Eine Schweigeminute im Einklang mit hunderten entzündeten Kerzen, als Zeichen der Trauer über die im Krieg Verstorbenen, aber auch als Zeichen der Hoffnung, läutete das Ende der gut 1-stündigen Veranstaltung ein, bevor sich die Besucher*innen künstlerisch mit dem Thema auseinandersetzen konnten und Ihre Gedanken und Wünsche an einer „Wall of peace“ anbringen konnten.
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