Gemeinde Frechen feiert Erntedankfest
Der 1. Sonntag im Oktober steht bei der neuapostolischen Gemeinde traditionell im Zeichen des Erntedanks.
So startete auch in der Gemeinde Frechen der Monat Oktober mit einem "Gemeindesonntag" unter dem Motto: Dankbarkeit. Mit dem Bibelwort aus Psalm 116, 12 "Wie soll ich dem HERRN vergelten all seine Wohltat, die er an mir tut?" eröffnete der Gemeindevorsteher den Gottesdienst, ehe der Chor erstmals das Lied "Großer Gott, wenn deine Kraft ich fassen will, so stehe ich in Ehrfurcht still" intonierte. Der Einstieg in die Predigt erfolgte in kindgechter Sprache. Im aus den Gemeindesonntagen bekannten Frage- und Antwortspiel sollten die Kinder einmal überlegen, wann sie das letzte Mal DANKE gesagt haben und wofür.
Nachdem die Kinder die Gemeinde verlassen haben, um in den gottesdienstbegleitenden Unterrichten das Thema des Tages zu vertiefen, wies Priester Eger die Gemeinde darauf hin, dass man das Gefühl der Dankbarkeit in der Erziehung der Kinder aktiv vermitteln müsse. Raus aus der Selbstverständlichkeit hin zum Bewusstwerden, was der andere für mich tut.
Der Blick wurde im weiteren Verlauf der Predigt auf die Dankbarkeit Gott gegenüber gelenkt. Auch hier müssen wir uns bewusst machen, was Gott alles für uns als Menschen getan hat und noch tut. Evangelist Baur vertiefte die Gedanken des vom Chor vorgetragenen Liedes "Wenn ich o Schöpfer deine Macht" hin. Der dort niedergeschriebene Text macht ehrfürchtig, weil er so eindrücklich darstelle, wie groß Gottes Werke sind. "Eigentlich müsste das an den Altar geklebte Wort "DANKE" das ganze Jahr über dort kleben." sagte Evangelist Bach in seinem Predigtbeitrag und leitete mit einem weiteren Gedanken auf die Feier des Heiligen Abendmahls über: "In der katholischen Kirchenlehre heißt die Feier des Heiligen Abendmahles EUCHARISTIE", welches abegleitet aus dem Griechischen "Dankbarkeit" bedeutet. Wie passend! Den Genuß des Heiligen Abendmahles im Gedenken an das größte Geschenk Gottes: Den Opfertod seines Sohnes! .
Nach der Sündenvergebung und Feier Heiligen Abendmahles gab es für die Gemeinde einen weiteren Grund zur Dankbarkeit, auch wenn er mit einem weinenden Auge verbunden ist: Evangelist Baur, der in Kürze als Gemeindevorsteher in der Gemeinde Buchheim (Köln-Ost) tätig sein wird, wurde von seinem Amt als Jugendbetreuer der Gemeinde entlastet. Mit Anna Gerber, Lisa Lintermann und Diakon Dirk Wrhel beauftragte Priester Eger gleich 3 neue Kräfte als Jugendbetreuer für die große Schar der Jugendlichen der Gemeinde, die diesen Tag in aktiver Weise mitgestaltet hatten: So haben 3 Jugendliche am Tag zuvor den Altarschmuck vorbereitet. Als Einstimmung auf den Gottesdienst führten sie ein Rollenspiel auf und nach dem Gottesdienst erhielt jeder Teilnehmende noch ein kleines Dankestagebüchlein, in dem er sich die Dankbarkeit bewußt machen kann, in dem er abends etwas hineinschreibt, für das er am Tag dankbar war.
Der Bezirksjugendbeauftragte Marco Irrgang mit den Worten: "Es war mir ein großes Blumenpflücken", was er als größtmöglichste Auszeichnung übersetzte. Auch die Jugendlichen ließen es sich nicht nehmen, sich im Anschluss an den Gottesdienst bei ihrem ehemaligen Jugendbetreuer für seine seelsorgerische Tätigkeit mit kleinen Präsenten zu bedanken, bevor die Gemeinde sich in den Nebenräumen der Kirche zu Speis und Trank zusammenfand und den Sonntag Mittag bei angeregten Gesprächen ausklingen ließ.
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