Das neue Kirchenjahr wurde festlich mit den Klängen des Instrumentalensembles eingeläutet. Bereits beim Betreten des Kirchenschiffes konnten die Gottesdienstteilnehmenden musikalisch die Adventsstimmung in der für die Weihnachtszeit festlich geschmückten Kirche aufnehmen. Vorbereitend auf den Gottesdienst sang der Chor einstimmend mit Blick auf das Kommen Jesu „Also hat Gott die Welt geliebt“.
Zur Einstimmung und Einführung in das Thema des Gottesdienstes wurde eine Geschichte vorgelesen, welche das Weihnachtswunder greifbar macht (Titel: "Jesus, das wertvollste Geschenk."). "So sei Weihnachten mehr als Glühwein und Geschenke, es sei ein Geschenk Gottes. Jesus ist das wertvollste Geschenk, wie wir im 1. Johannesbrief lesen können: „Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben“ (1. Johannes 5,12)".
Grundlage des Gottesdienst war eine Verheißung aus Jeremia 33,14-15, welche Jesus Christus als den Messias verheißt. In dem vorgetragenen Chorlied „Tochter Zion, freue dich“, wird Jesus dabei als „Friedefürst“ beschrieben. Der Gemeindevorsteher, Priester Eger, erklärte, dass Friede auch in unserer heutigen Zeit Auswirkung hätte. Er zeigte den Geschwistern wie Jesus als Friedefürst auf unsere Welt gekommen ist.
Weiterführend diente Diakon Wrhel mit und beschrieb Advent als Bewegung. Bewegung Gottes auf uns zu aber auch unsere Bewegung auf Gott zu. Bezugnehmend auf die Geschichte Abrahams machte er deutlich, dass wir als Menschen an Gottes Wort oft mit unserem begrenzten menschlichen Verstand herangingen, doch: "Gott ist größer". Im Gegensatz zum Adventskalender, der tagesgenau auf das Weihnachtsfest ausgerichtet ist, wüssten wir nicht, wann der Herr wiederkommt, und so besteht immer die Gefahr müde zu werden. Daher müssten wir stets wachsam sein, uns auf Gott zu bewegen.
Vorbereitend auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl, griff der Vorsteher das Bild eines "vermatschten Schuhs" auf. So sammeln wir als Menschen, Sünden, wie ein Schuh beim gang durch tiefen Morast immer mehr Matsch aufnimmt. Der Last durch Sünde wird dabei wie der Schuh immer schwerer.
Der Chor beendete den Gottesdienst mit dem Lied „Nur noch eine kleine Weile“, bevor, anlehnend an die Geschichte zur Einstimmung, ein kleines Geschenk von den Kindern selbst gebastelt, den Gottesdienstbesuchern mit zur Erinnerung auf den Weg gegeben wurde. Jesus ist für dich und mich in diese Welt gekommen. Wir müssen es nur annehmen.
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