Stimmungsvoll läuteten der Chor und das Instrumentalensemble den Zweiten Adventsgottesdienst ein, ehe erneut eine Geschichte die Geschwister in das Thema des Gottesdienstes einführte. Die Geschichte zeigte die Kraft des Lichtes und veranschaulicht den Zuhörern, wie man Licht verschenken kann.
Evangelist Bach öffnete den Gottesdienst, dessen Grundlage Johannes 1,5 „Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen“ war, indem er den Gottesdienstteilnehmenden ein frohes neues Kirchenjahr wünschte. Dabei erklärte er, dass es üblich ist in das neue Jahr mit Vorsätzen zu gehen und so regte er dazu an sich selbst zu fragen, ob der Vorsatz für das neue Kirchenjahr ist, das Wesentliche, die innere Entwicklung dahin, auf ewig mit Gott verbunden zu sein, in den Vordergrund zu rücken, präsent ist.
Er führte aus, dass Finsternis ein Leben in Trennung von Gott darstellt und dort, wo mit Gott gelebt wird, ins ewige Leben, ins Licht gegangen wird. Mit Jesus ist das Licht auf die Welt gekommen, dieses Licht kann nicht von Menschen erschaffen werden, nicht produziert werden, es ist Aufgabe des Menschen, sich auf den Weg zu Jesus Christus zu machen. Weihnachten ist daher die Möglichkeit, da das Licht Christi auf die Welt gekommen ist, zu überprüfen, welche Möglichkeiten bestehen, damit es in unserer Seele heller, lichter wird.
Weiterführend diente der Gemeindevorsteher, Priester Eger mit und ging in seinen Ausführungen auf den Vortrag vor Beginn des Gottesdienstes ein. In dieser Geschichte teilten die Bewohner eines Dorfes ihre Kerzen, ihr Licht und verbreiteten damit Freude, Wärme und Herzlichkeit. Er stelle die Frage: „Wenn wir die Kerzen bekommen, tragen wir dieses Licht in die Welt?“ und weiterführend „Mit welchem Licht gehen wir in die Welt?“. Anschließen verwies er auf das Textwort, dass das Licht nicht in die Finsternis scheine, sondern das Licht in der Finsternis scheint. Jesus ist auf die Erde gekommen, um ein Licht zu sein und in der Finsternis, die er selbst erlebt hat, zu scheinen.
In Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl ging Evangelist Bach auf das Thema der Sonntagsschule ein, in welcher die Kinder über Maria und Elisabeth gesprochen haben. Dabei habe ihn besonders begeistert, welches Vertrauen Maria hatte, als der Engel ihr die Botschaft der Geburt Jesu mitteilte. In dieser Begebenheit könne man lernen, Vertrauen in Gott zu haben.
Im Anschluss an den Gottesdienst erhielten die Gottesdienstbesuchenden ein kleines Geschenk, welches sich an die Geschichte anknüpft, Kerzen mit der Aufschrift „Adventslicht“ . So kann jeder sein Licht in die Welt tragen.
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