Der erste Gottesdienst in Gedenken an die Entschlafenen des Jahres stand am 03. März 2024 ganz im Zeichen der Güte Gottes. So diente Gemeindevorsteher Priester Eger mit dem Bibelwort „Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen“ (Psalm 57,11), welches auch der Chor in seiner eindrucksvollen Interpretation aufgriff.
Zu Beginn des Gottesdienstes, sprach der Gemeindevorsteher besonders die Kinder an. Er erklärte, dass, wenn wir an schönen Tagen in den Himmel schauen, wir die Weite bis zum Horizont sähen, der Himmel scheint nahezu grenzenlos. Und so verhalte es sich mit der Liebe und Güte Gottes. Während wir im Umgang mit unserem Nächsten manchmal Grenzen setzen, weil man sich vielleicht nicht so gut versteht, setzt Gott keine Grenzen, er liebt alle Menschen gleich.
Anlässlich des Gedenkens an die Entschlafenen wies Priester Eger die Gottesdienstteilnehmer darauf hin, dass einem manche, die verstorben sind, bekannt sind, doch die meisten kennen wir natürlich nicht. In unseren Fürbitte setzen wir keine Grenzen, denn Gott setzt in seiner Gnade und Liebe ebenfalls keine Grenzen. So ermutigte er die Gottesdienstteilnehmer, über Grenzen zu unserem Nächsten im Leben nachzudenken und diese dann auch abzubauen.
Innere und äußere Umstände können dazu führen, dass es Gebete gibt, die einem sehr schwerfallen. Und gerade dann, wenn die Gebete einem schwer fallen, kann man sich bei Gott, in seiner Güte geborgen fühlen. So wie wir uns bei Gott geborgen fühlen, können wir auch unserem Nächsten zeigen, dass auch er sich geborgen fühlen kann. Zeigen wir dem Nächsten die Güte Gottes.
Fortführend diente Evangelist Bach mit und erklärte, dass wir einen besonderen Blick dafür haben sollen, wie groß die Güte Gottes auch in unserem Leben ist. Als Christen haben wir einen besonderen Blick dafür, dass wir einst bei Gott sein werden. Gott hat viele Wohnungen bei sich.
Eingerahmt in die Klänge eines Streichtrios, welches bereits vor dem Gottesdienst die Gottesdienstteilnehmer auf diesen besonderen Gottesdienst eingestimmt hat, sprach Priester Eger das Gebet für die Entschlafenen.
Ehe die Gottesdienstteilnehmer bei Kaffee und Kuchen noch ein paar Momente verweilen konnten, teilten einige Jugendliche und Kinder, die den Religionsunterricht besuchen, ihre Erfahrungen des Besuchs des örtlichen Friedhofes, welcher am Samstag zur Vorbereitung auf den Gottesdienst stattfand. Sie erzählten, was sie besonders beeindruckt oder berührt hat und wandten sich mit kleinen Fürbitten an den lieben Gott.
Diese Fürbitten haben wir diesem Artikel als Anhang beigefügt.
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