Rund um einen Jahreswechsel ist der Blick auf das persönliche Horoskop für viele Menschen eine spannende Angelegenheit. Stehen die Sterne günstig für die Zukunft? Was kann man erwarten? Eine etwas andere Form der Jahresplanung erarbeiteten Jugendliche der Gemeinde Köln-Süd in ihrer ersten Zusammenkunft des Jahres 2012. Gemeinsam griffen die Jugendlichen die Frage nach den Erwartungen aus einer anderen Perspektive auf, um daraus einen ganz persönlichen „Glaubensfahrplan“ für das Jahr 2012 zu entwickeln.
Sternbilder im Kontext des Kirchenjahres
Zu Beginn ihres Zusammenseins bestimmten die jungen Frauen und Männer zwölf Sternbilder für die jeweiligen Monate.
Dabei war es ihnen besonders wichtig, dass sich die ausgewählten Symbole in den jeweiligen Kontext des Kirchenjahres einreihten, wie z.B.:
• ein Stern für die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland im Januar
• das Kreuz für die Passion Christi im April
• die Taube als Symbol für den Geist Gottes zu Pfingsten im Mai
• eine Kerze für den Advent und Weihnachten im Dezember
Ein ungewöhnliches, spannendes Jahreshoroskop
Anschließend forschten die Jugendlichen nach passenden Bibelzitaten für den jeweiligen Monat und das entsprechende Symbol. Dabei zeigten sie erstaunliche Bibelkenntnisse, denn innerhalb kürzester Zeit standen jeweils vier bis fünf Alternativen zur Auswahl.
Schließlich einigten sie sich gemeinschaftlich auf ein passendes Bibelwort für den jeweiligen Monat und schon war es fertig: das neuapostolische Jahreshoroskop 2012 der Jugendlichen in Köln-Süd.
So entstanden zwölf Leitsprüche, welche die Jugendlichen über einen Zeitraum von jeweils einem Monat durch das Jahr begleiten können. Mit Spannung erwarten die Beteiligten, welche persönlichen Erfahrungen im Laufe des Jahres mit diesem durchaus ungewöhnlichen, aber dennoch anregendem Instrument gemacht werden.
Bedeutung von Sternbild und Leitspruch im Monat Januar
Sternbild des Monats Januar: Stern
Leitspruch (Neujahrswort von Stammapostel Leber aus Micha 7,7): Ich aber will nach dem Herrn Ausschau halten!
Weise aus dem Morgenland folgten dem Stern bei der Suche nach dem neugeborenen König. Als sie einmal die Orientierung verloren hatten, kamen sie irrtümlich nach Jerusalem. Sie waren der Meinung, dass nur hier die Geburtsstätte des Messias sein könnte. Als sie ihren Irrtum bemerkten, richteten sie sich neu aus und gelangten schließlich an ihr Ziel in Bethlehem.
Dabei wurde es für die Weisen notwendig, stets nach dem Stern Ausschau zu halten und sich an ihm zu orientieren.
Daraus lassen sich sich einige praktische Überlegungen für das Leben ableiten, z.B.:
Wonach hält man Ausschau?
Woran orientiert man sich in manchmal unsicheren Zeiten?
Wie kann man seine Ziele verfolgen und was kann man, wenn man einmal in eine Sackgasse gerät?
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