Ein Feuerwerk guter Ideen zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest
Die diesjährige Weihnachtsfeier der Gemeinde Köln-Süd wartete - wie jedes Jahr – wieder mit zahlreichen Überraschungen und ansprechenden Beiträgen auf. Das begann für die teilnehmenden Geschwister bereits beim Betreten des Kirchenschiffs, war die Bestuhlung doch kreisförmig angeordnet, so dass alle eine gute Sicht auf das in die Mitte des Saales verlagerte Geschehen hatten.
Es folgten gemeinsam gesungene Lieder, musikalische Beiträge des Jugendchores mit Klavierbegleitung, virtuos vorgetragene Orgelstücke und zwei Weihnachtsgeschichten, die einerseits eine außergewöhnliche Weihnachtspredigt beleuchteten und andererseits in das ereignisreiche Leben zweier Schwestern und ihrer Weihnachtsgans blicken ließen.
Besonders interessant gestaltete sich ein Interview mit Teilnehmern einer in 2017 durchgeführten Reise ins „Heilige Land“. Dabei konnte man aus erster Hand erfahren, wie sich Jesus‘ vermutliche Geburtsstätte und weitere Orte seines damaligen Wirkens heute präsentieren, und in welchen Verhältnissen die Menschen in und um Jerusalem aktuell leben.
Von den Anwesenden mit besonderer Spannung erwartet war der alljährlich von Jugendlichen präsentierte Sketch. Diesmal entführte er uns auf eine Seniorenweihnachtsfeier, während der sich ein älterer Bruder nach dem Gesundheitszustand seiner in Kur befindlichen Frau erkundigen will und dabei versehentlich in einer Hundeschule anruft. Der Sketch, der bereits vor einigen Jahren zur interkulturellen Woche aufgeführt worden war, ist speziell für diese Feier weihnachtlich umgeschrieben worden.
Nach vielen Jahren ohne Beiträge der Jüngsten war es eine große Freude, dass diesmal wieder Lieder unserer Kinder aus der Vorsonntagsschule erklungen. Mit kräftiger Unterstützung der Vorsonntagsschullehrerinnen luden „Ein heller Stern“ und „Danke“ zum Mitsingen ein. Da wachsen auf jeden Fall hoffnungsvolle Nachwuchsmusikerinnen und -musiker heran!
Den Abschluss eines bemerkenswerten Nachmittags bildeten ein von Erika Blödorn selbst komponiertes und vorgetragenes Weihnachtslied sowie die vierhändig am Klavier gespielte „Petersburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberg. Letztgenannte war derart mitreißend, dass sich die zuvor mit Geschenken bedachten Kleinsten spontan zu einem Tänzchen verleiten ließen.
Last bis not least wurde im Rahmen der Weihnachtsfeier das diesjährige Ergebnis unseres traditionellen Adventsbasars bekanntgegeben. Der erstaunliche Betrag von 1.500,- Euro ist zwischenzeitlich NAK karitativ zugutegekommen.
Wie freuen uns schon auf die Weihnachtsfeier 2018!
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