Beten wirkt – Unser diesjähriges Jahresmotto war auch das Thema des Auftakt-Kindergottesdienstes (KiGo) am 14. Januar 2024, den Evangelist Frank Bach in unserer Kirche in Frechen durchführte.
Schon vor Beginn des KiGo hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Anna und Lisa stellten ihnen Yoga-Figuren vor, die mit gesprochenen Gebeten zu einem Bewegungsgebet zusammengefügt und im harmonischen „Fluss“ kombiniert vorgetragen wurden, z.B. die „Kriegerfigur“ wurde sprachlich ergänzt mit der Bitte an Gott um Frieden und den Wunsch, dass die Kriege in der Welt aufhören.
Nachdem Evangelist Bach den Gottesdienst eröffnet hatte, folgte auch schon der
erste aktive Teil „Museumsgang“ unter der Fragestellung „Was ist Gebet“? und was haben die im Kirchenraum ausgestellten Kunstwerke mit Gebet zu tun? Die Kinder waren gebeten, sich jeweils bei den von ihnen entdeckten Exemplaren zu platzieren. Kathrin besprach dann nacheinander die Zusammenhänge der Fundstücke in Bezug zum Gebet, z.B. das Herz steht für Liebe.
Darauf ging im anschließenden weiteren Wortbeitrag auch der Evangelist ein. Er sprach auch das von den Kindern entdeckte „Einbahnstraßenschild“ (Mogelbild) an und erläuterte, dass unser Gebet eben keine Einbahnstraße sein soll. Wir sprechen mit dem lieben Gott und er spricht mit uns – genauso, als wenn wir mit dem Handy ein Telefonat mit einer Person führen.
Sibylla, unsere Diakonin, gab den Hinweis, dass es nicht ausreicht in unser Handy zu sprechen. Vielmehr ist es erforderlich, einen entsprechenden Kontakt herzustellen, also eine Tel.-Nr. zu wählen, zu hören und auch zu sprechen. Gebet hat viele Facetten. Gebet ist Liebe, Glaube, Gespräch mit Gott, Freundschaft. Gespräch ist keine Einbahnstraße.
Der zweite aktive Teil wurde von Anna und Sibylla gestaltet. Sibylla zeigte vergrößerte Bildausschnitte und die Kinder entdeckten z.B., dass es sich bei den großen Schuppen, die zu sehen waren, um einen Tannenzapfen handelt.
Sibylla zeigte nach jeder erratenen Lösung, das gesamte Bild. Zum weiteren Verständnis erklärte sie abschließend, dass wir als Menschen nur einen kleinen Ausschnitt unseres Lebens sehen. Gott aber sieht das große Ganze und weiß daher viel besser, was wir brauchen. Wenig später folgte schon der dritte aktive Teil.
Vier Personen aus dem Elternkreis stellten sich in unterschiedlichen Positionen auf, z.B. knieend mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen oder stehend, mit zum Himmel gerichtetem Blick und offenen Händen, sowie ausgestreckten Armen. „Wer betet richtig?“ Diese Frage sollten die Kinder beantworten, nachdem sie sich die Figuren angesehen hatten.
Die Antwort wurde schon bald von den Kindern gegeben: „Beten ist in unterschiedlichen Positionen möglich“. Wichtig bleibt immer die Herzenseinstellung und Aufmerksamkeit beim Beten zu Gott, fügte Anna ergänzend hinzu. Zum Ausklang der Aktivitäten wurden Fürbitten von drei Kindern vorgelesen.
Den Höhepunkt des Gottesdienstes, die Feier des Heiligen Abendmahls, durfte die Gemeinde anders als gewohnt erleben. Anna stellte uns das „Unser Vater“ in der Gebärdensprache vor, und da wurde es ganz still Anschließend sprachen alle gemeinsam das „Unser Vater“, begleitet von Anna in der Gebärdensprache. Ein besonderer Moment, der vielleicht vielen in Erinnerung bleibt. Oder erinnert uns das „Unser Vater“ als Armband an diesen besonderen Auftakt- und Erfahrungsgottesdienst zum Thema „Beten wirkt“? Wir haben das schön gewebte Band nach dem Gottesdienst erhalten.
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