Eine Hochzeit wie im Bilderbuch erlebte die Gemeinde Köln-Nord am Samstag, 27. Juni 2015. Diakon Alexander Nolte und seine Braut Carmen Grahl gaben sich das Ja-Wort vor dem Traualtar.
Eine große Festgemeinde hatte sich am Samstagnachmittag in der reich geschmückten Kirche im Stadtteil Seeberg versammelt, um den Traugottesdienst mit erleben zu können. Begleitet von festlichen Klängen führte der Brautvater seine Tochter zum Altar, wo der Bräutigam bereits auf sie wartete.
Bezirksältester Bernd Skoppek, Leiter des Gottesdienstes, begrüßte das Brautpaar und die Hochzeitsgäste.
Er legte der Trauung das Bibelwort aus 1. Korinther 16, 14 zugrunde: „ Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen!“
Was ist Glück?
„Es ist Hochzeit, das sieht man schon am Äußerlichen. Der Altar ist zu Ehren Gottes und zur Freude des Brautpaares und der Gäste gestaltet“, begann der Bezirksälteste die Hochzeitspredigt. Diesen Augenblick erlebten Glücks möchte man festhalten, nie wieder loslassen. Aber man kann diesen Tag nicht konservieren. Das Leben ist mehr als nur ein Augenblick des Glücks. Glück ist gemeinsames Erfahren und sich haben dürfen. Glück ist gemeinsam unterwegs zu sein. Glück ist, dass das Miteinander über alle Situationen hinweg trägt. Glück ist, dass Gott die beiden Brautleute zusammen geführt hat. Glück ist Segen.
Was ist Liebe?
Liebe ist Herausforderung. Im Alltag zeigt sich die Ausprägung der Liebe. Sie bringt Verständnis und Respekt füreinander. Sie schaut in das Herz des Partners. Die Liebe zwischen den Brautleuten hat Parallelen zur göttlichen Liebe. Die Liebe schaut nach dem, was uns gut tut. Sie trägt, tröstet und hat Geduld. Die Liebe der beiden zu einander möge alle Zeit ein Abbild der Liebe Gottes sein. Die Liebe Gottes ist der Maßstab in ihrer Zweisamkeit.
Alle Dinge lasst in der Liebe geschehen
Die Ehe ist kein Weg zweier Einzelgänger. Die Ehe ist ein Kompromiss. Der Bund der Ehe bedeutet, den gemeinsamen Weg zu finden, danach zu schauen, was dem anderen gut tut und die Last des anderen mit zu tragen. Und das nicht nur für einen Augenblick, sondern immer. Die Liebe ist das Mittel für diese gemeinsame Zukunft. Sie hilft, das Glück zu bewahren, die Ehe gemeinsam zu führen und einander haben zu dürfen.
Nach dem Trausegen sprach der Bezirksälteste dem Brautpaar Glückwünsche im Namen der anwesenden Festgemeinde aus. Er wünschte den beiden Gottes Segen und Kraft für das Versprechen, welches sie sich nun gegeben haben. Mit Gott an ihrer Hand und in ihrer Mitte können sie das Glück bewahren, das sie zusammen geführt hat und die Liebe wird helfen, dieses gemeinsame Glück weiter zu entwickeln und zu vermehren.
Kleine und große Blumenkinder streuten Blütenblätter für die „Frischvermählten“, als sie den Altar verließen. Eine große Hochzeitstorte voller Glück- und Segenswünsche von Gemeindechor und Glaubensgeschwistern wartete im Foyer auf die beiden.
Und wie im Bilderbuch krönte das Brautpaar am Ende diesen glücklichen Augenblick seiner Trauung vor der Kirche, als es weiße Tauben, das Symbol des HL. Geistes, des Friedens, des Glücks und der Liebe aus ihren Händen fliegen ließ.
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